Ski

Dürrkar – Leoganger Steinberge

Östlich der Linie Garmisch – Innsbruck zunehmend mehr Schnee. Sonnenschein. Wind, am Sonntag abnehmend. Lawinenwarnstufe 2. Klingt doch nicht schlecht.

Dann such ich mir mal was aus. Wie wär’s mal wieder mit einer Tour im Saalachtal. Da wird doch Schnee liegen, und meistens ist man da auch eher alleine unterwegs. Damit es aber nicht ganz einsam wir kommt Paddo, Moritz und Lenia. Die packen erstmal ihre dicken Powderlatten aus. So was kriegt man hier hinten im Revier der Berchtesgadener Rennläufer selten zu sehen. Kurz nach dem Startpunkt geht es richtig steil durch den Wald nach oben. Von unten ist keine Linie zu erkennen. Ist ja auch der Sommerweg zur Passauer Hütte. Wirklich runterfahren will da keiner.

Sommerweg

Sommerweg

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SWC LawinenCamp 2011

Auch in diesem Jahr gibt es für alle SWC Freerider und Tourengeher ein LawinenCamp. Acht Teilnehmer haben sich aus ihren zum Teil nicht so warmen Betten aufgemacht zum Pröller. Der Vormittag ist gefüllt mit Theorie. Da rauchen die Köpfe bei Themen wie Risikomanagement, Schneebrett, Anriss, Hangneigung und und und. Nach dem Mittagsessen geht es raus an die frische Luft zum praktischen Teil.

Sondieren

Sondieren

Nachmittags geht es dann raus  an die frische Luft. Die richtige Suchstrategie ist immer noch die komplexeste Aufgaben im Ernstfall. Also ran an die Geräte und schön vergraben. Leider lässt die geringe Schneeauflage nicht viel Spielraum für gemeine Verstecke. Immerhin schaffen es Maxl und Josef eines der wertvollen LVS-Geräte im Sumpf zu versenken und dabei nicht einmal einzuschalten. Na sauber. Da können die Herren Ausbilder aber lange suchen. Immerhin haben sich die Beiden ihr Versteck gemerkt, sonst wäre es teuer geworden. Trotz der angesprochenen geringen Schneemächtigkeit, schaffen wir es ein Profil und einen Rutschblock zu graben.  Und siehe da, sowohl der Schneedecke zeigt in den 50 cm verschiedene Schneekristalle, als auch der Rutschblock gleitet sauber auf der zuvor schon entdeckten Eislamelle ab. Bei einer Hangneigung von geschätzten 5 Grad müssen wir uns aber nicht fürchten.

Das war das SWC-LawinenCamp 2011. Auf ein Neues im kommenden Winter!


Skitour Lempersberg (1789m)

Der Start in die SWC-Skitourensaison gelingt auch in diesem Jahr wieder. Nachdem in den vergangenen Wochen die warmen, fast schon frühlingshaften Temperaturen und der Regen die ganze weiße Pracht verschwinden ließen, kommt rechtzeitig am Mittwoch der Winter zurück. Doch auch die damit verbundenen Schneefälle stellen pünktlich zum Sonntag ihre Tätigkeit ein, um uns einen wundervollen Start zu bereiten. Allerdings einen kalten. Das Thermometer behauptet am Parkplatz, dass es unter -15°C hat. Brrrr! Doch kaum machen wir uns auf den Weg, kommen wir schon in den Genuss der ersten Sonnenstrahlen und der kalte Beginn ist vergessen.

Kurze Pause

Kurze Pause

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Skitourenführer Teil 1

Grippegeschwächt geht es in Zillertal. Im Gepäck die Topskier von Völkl: Racetiger SL Powerswitch!  Da sollte das doch alles kein Problem sein. Im Internet hab ich gelesen, dass von den drei Härteeinstellungen eigentlich nur eine sinnvoll ist, nämlich Speed! Gesagt getan, aber die dünnen müden Beinchen werden den Dingern mit diesem Setup nur schwer Herr.

Volle Konzentration

Volle Konzentration

So kämpfen wir uns alle durch drei anstrengende, aber am Ende doch erfolgreiche Tage. Als Resümee bleibt die Erkenntnis, dass man krank besser im Bett bleibt, dass der Racetiger auch mit der Einstellung Cruise gut zu fahren ist und dass wir alle ned so schlecht am Ski stehen.

Mehr Bilder aus Marcus Iphone gibt es hier


Die Geschichte vom kleinen Arberbäumchen

Kleines Arberbäumchen

Es war einmal ein kleines Bäumchen, nicht weit vom kleinen Arbersee. Das Bäumchen war noch jung und nicht so stark wie seine Nachbar-Bäume. Am ersten Dezember fing es an zu schneien und es hörte nicht mehr auf, bis das kleine Bäumchen sind unter seiner Last schon schwer zur Seite bog. Die anderen Bäume lachten das schiefe Bäumchen aus und das Bäumchen wurde sehr traurig. Eines Tages aber stapften zwei Menschen einsam durch den Schnee. Und genau vor dem schiefen Arberbäumchen blieben sie bewundernd stehen. Die anderen Bäume reckten und streckten sich in die Höhe, um ihre volle Pracht zu zeigen. Aber die beiden hatten nur Augen für das kleine schiefe Bäumchen und fotografierten es. Seitdem steht das Bäumchen vor Stolz schon nicht mehr ganz so krumm. Es hat gemerkt, dass es etwas Besonderes ist – seit diesem Tag ist es so fröhlich, dass es mit seinem Lachen an Weihnachten gewiss am meisten von allen Bäumen strahlen wird!

Wir wünschen allen unseren Freunden Frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches Neues Jahr!

Noch ein paar Bilder von dem Bäumchen und den beiden Menschen findet ihr hier!


Sellrain statt London

Mittwoch 1. Dezember 2010: Airport London Gatwick will be closed till at least 10 a.m. 2nd December. Das wars dann mit unserem Flug nach London und dem viertägigen Städtetrip. Frau Holle überzuckert ganz Mitteleuropa und hat den Verkehr weitestgehend lahm gelegt.

Da kommt die SMS von Arne am Donnerstag Morgen ganz gelegen: „Hi Dominik, habt ihr am Wochenende schon was vor?“ Die Antwort lautet „Nö, grad nicht mehr!“. Also ab in die Berge, Schnee ist ja jetzt da.

Schöntalspitze

Schöntalspitze

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Beginn der Skisaison

Am Freitag auf’d Nacht montier i de Ski auf mei Auto… und brauch 2h von Hofolding bis Holzkirchen. Naja ich sitze wenigstens nur auf dem Beifahrersitz. Um kurz nach zehn sind wir dann auch im Zillertal. Erstmal ein Bier kaltstellen.

Die gute Nachricht ist, dass wir nicht auf den Hintertuxer Gletscher fahren. Im Hochzillertal liegt schon genügend Schnee. Am Ende ist es zwar nur eine Piste, aber immer noch besser als bis auf den Gletscher.

die Skisaison ist eröffnet

die Skisaison ist eröffnet

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Skihochtour Marmolada Pt. Rocca (3.265m)

Italien, 5. Juni, der erste Sommertag 2010 und Gelati. So schmeckt der Sommer.

Gelati

Gelati

Hä, aber das Gelati schaut heute morgen erst einmal ein wenig anders aus. Ewiges Gelati, das Eis der Marmolada. Die Königin der Dolomiten. Um halb sechs brechen wir auf, um auf leeren Straßen über den Passo Pordoi zum Passo Fedaia zu gelangen. (mehr …)


DSV Zusatzausbildung Gletscher

Jetzt wird es aber echt Zeit, dass der Winter, respektive der Wintersport eine Pause einlegt. Es ist doch schon mitte Mai, da kann man wirklich keinen Schnee mehr sehen. Trotzdem ist dieser Lehrgang doch noch ein Highlight in diesem Winter. Der Erste unter Leitung des Bundeslehrteams Skitour und ich muss gestehen, dass hier doch noch ein ordentlicher Qualitätssprung zum unserem BSV Lehrteam besteht.

Weißseespitze

Weißseespitze

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Große Reibn – Der Skitourenklassiker in den Ostalpen Durchquerung der Berchtesgadener Alpen

„Da vorne ist die Hütte!“ – Es klingt wie „Land in Sicht“ nach einer wochenlangen Überfahrt. Nach knapp 9 1/2 h ist das Kärlingerhaus erreicht. Es sind aber 9 1/2 h die es aber in sich haben. Den Auftakt zu dieser Skidurchquerung bildet am Freitag der Zustieg zum Carl-von-Stahl-Haus. Entgegen der Vorhersage regnet es nicht, sondern die Sonne scheint und wir laufen mit T-Shirt; Ja so sind sie, die Frühjahrs-Skitouren.

Königsbergalm

Königsbergalm

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Skitour ins Griesener Kar

Wie kann man nur so blöd sein und für die steilen Rinnen im Griesner Kar die Telemarker mit der Cobra R8 einpacken. Nicht nur, dass die Teile inklusive Schuhen sauschwer sind, auch die Spitzkehren sind mit dieser Bindung alles andere als ein Spaß.  So würge ich mich vor den Augen zahlreicher Schaulustiger halt um jedes Eck. Mal kommt der Ski hinter dem Anderen wieder zum Vorschein, mal gräbt er sich in den Schnee ein. Aber wer cool sein will, muss halt so manches in Kauf nehmen.

Griesener Kar

Griesener Kar

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DSV Skitouren Instructor 14.3.-20.3.2010

Geschafft! Die nächste Stufe auf dem Weg zum Hochtourenführer ist erklommen. Gespannt auf die Dinge, die uns erwarten geht es über den Brenner ins Pflerschtal. Ein kleines Seitental vom Brenner, touristisch wenig erschlossen, dafür ein wunderbares Tourengebiet. Die Unterkunft für die kommenden sieben Tage ist der Pfarrgasthof in St. Anton. Keine Luxusherberge, aber nett geführt mit guter Küche. Mit an Bord sind lauter bekannte Gesichter aus dem letzten Jahr, ergänzt um einen Quoten-Preiss aus Hessen und einen Franken. Die Ausbilder fallen im ersten Augenblick durch lustiges Schuhwerk zum einen und Schweigsamkeit zum anderen auf.

Pflerscher Tribulaun

Pflerscher Tribulaun

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Skitouren Wank und Scheinbergspitze

Der Plan sieht folgendermaßen aus: Freitag kommt die Nordlichtfraktion zu uns nach München. Samstag machen wir erst Mal den Wank (gesprochen Wäänk) und Sonntag gibt es dann das Highlight mit der Grünsteinumfahrung in der Mieminger Kette. Freitag funktioniert dann auch nach Plan. Die Drei treffen nach 6h Fahrt bei uns ein. Markus kommt noch aus dem nahen Ottobrunn dazu und wir planen für Samstag. Aus Regensburg werden auch noch Jürgen und Jakob erwartet. Für Irene, Saschas Freundin, brauchen wir auch noch eine Beschäftigung.

Aus der geplanten Startzeit 9:00 Uhr wird schnell zehn und, das ist das erschreckenste, von Schnee ist weit und breit nichts zu sehen.

Auf dem Weg zum Wank

Auf dem Weg zum Wank

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Clubmeisterschaften Langlauf 2010

Seedorfer Skiarena

Seedorfer Skiarena

Nach zwei Jahren ohne Clubmeisterschaften im Langlauf gibt es 2010 wieder eine Clubmeisterin und einen Clubmeister. Bei besten äußeren Bedingungen, Sonnenschein, harter und schneller Loipe und leichten Plusgraden wurde die Meisterschaft in der Seedorfer Skiarena zwischen Niedergebraching und Seedorf ausgetragen. Die Strecke bestand aus einem Rundkurs mit drei Schleifen, der insgesamt zweimal durchlaufen werden musste. Laut Uwes GPS betrug die Streckenlänge 6,4 km. Ein Starterin, die eher zufällig am Ort des Geschehens war, und sieben Starter wurden um 11:15 Uhr auf die Strecke geschickt. Am Ende bin ich zum ersten Mal Clubmeister meiner Sparte.

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Skitourentage Innervillgraten

Zu den Klängen von Morcheebas „Enjoy the ride“ verlassen wir das enge Villgratental. Hinter uns liegen vier vollends gelungene Tourentage. Nach solchen Erlebnissen keimt wieder einmal der Wunsch nach einem Leben als Ski- und Bergführer…

Aber lasst mich die Geschichte von vorne erzählen. Am frühen Samstagmorgen startet eine gar nicht so kleine Gruppe von Skitourenbegeisterten des SWCs von verschiedenen Orten in Bayern, um sich innerhalb eines Zeitfensters von weniger als 10 min im Osttiroler Villgratental einzufinden. Der erste Fingerzeig, dass hier etwas zusammen kommt, was zusammen passt.

Windzeichen

Windzeichen

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Skitour Rauhkopf

Vor lauter Freude über die Nähe zu den Bergen (von unserer Münchner Wohnung aus) nehme ich gleich eine Autobahnausfahrt zu früh. Grrrr. An der Kreuzstraße stauen sich die Autos. Daher dauerts dann eher doch 45 min bis zum Spitzingsattel als die angepeilte halbe Stunde. Aber immerhin hat der Räumdienst die Straße von den Schneemassen befreit.

Da die Zeit recht knapp ist, gibt Susanne das Tempo vor und brauchen grad einmal 1 1/4 Stunden bis zum Rauhkopfgipfel.

Pacemaker

Pacemaker

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Skitourauftakt 2010 Tanzeck

Der offizielle Skitourenauftakt in dem Winter 2010 findet wieder einmal im Spitzinggebiet statt. Unter den Teilnehmern sind auch einig Skitouren-Neulinge. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite, wenn uns das auch erst kurz vor Ankunft an der Talstation der Taubensteinbahn klar wird. Bis an den Schliersee war der Himmel nebelverhangen.

Aufstieg zur Schönfeldhütte

Aufstieg zur Schönfeldhütte

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Silvester in Hochfügen

Endlich haben wir es geschafft und Silvester in den Bergen verbracht. Zusammen mit der Jugendausfahrt des SWC haben wir ein paar nette Skitage verbracht. Donnerstag und Freitag sind wir bei bestem Wetter vor den Skifahrermassen auf den Pisten ins Gelände geflohen. Zwar waren die angegeben 105cm Schnee leicht übertrieben, aber wir sind trotzdem auf unsere Kosten gekommen. Mittags hatten wir jedes Mal Glück auf der neuerrichteten Wedelhütte eine Platz zu ergattern.

Vor der Wedelhütte

Vor der Wedelhütte

Den Jahreswechsel dürfen wir bei sternenklarem Himmel, Vollmond und einem prächtigen Feuerwerk genießen. Ein bisserl zu dünn angezogen bin ich und habe leider auch meine Kamera auf unserem Zimmer liegen gelassen. Jetzt gibt’s halt keinen Fotobeweis.

Auch keine Fotobeweis gibt es von den Verhältnissen, die am Samstag vorherrschen. Über Nacht setzt Schneefall ein und immer dickere Flocken fallen vom Himmel. Am Ende sind es ein guter halber Meter Pulverschnee vom feinsten. Die Skitourenpläne sind schnell über Bord geworfen. Zu wenig Sicht, zu viel Schnee als dass man Spaß am Spuren hätte und dann gibt es auch nur eine Abfahrt. Lieber nutzen wir die Liftkarte bis zum Umfallen. Wir können kaum genug bekommen vom weichen Weiß. Aber irgendwann sind wir platt und fallen mehr als dass wir fahren.

Jetzt kann ich nur hoffen, dass es so weiter geht mit dem Schnee.


Telemark Opening in Hintertux und was sonst noch so war…

Die Skisaison hat begonnen! Wenn auch ein paar Mitstreiter die Tourenskier schon im Einsatz hatten, so muss ich doch bisher auf das Eis des Hintertuxer Gletschers zurückgreifen. Immerhin sind schon drei gelungene Skitage auf meinen Telemarkern zustande gekommen.

Blick nach Süden

Blick nach Süden

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Skitour Wildspitze (3.774 m)

Nachdem vergangene Woche der Ausflug ins Prätigau und somit der Aufenthalt im Open-Air-Whirlpool im Sulzfluh dem Wetter zum Opfer gefallen ist, sieht es diese Woche deutlich besser aus. Ein bisserl frischer Schnee (wäre angesichts der eh exorbitanten Schneehöhen eigentlich nicht nötig gewesen), herrlicher Sonnenschein und etwas Glück beim Gipfelsturm, das sind die Zutaten für die erste Skihochtour in diesem Winter.

Anseilplatz

Anseilplatz

Der Tipp vom Vermieter, nicht die erste, sondern die zweite Bahn zu nehmen, erweist sich als  richtig. Kein Anstehen und schon sind wir auf 3.000 m Seehöhe angelangt. Nicht ganz alleine, aber das war klar. Nach einer kurzen Abfahrt vom Mittelbergjoch geht es mit gemütlichem Schritt Richtung Südwesten.

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Scheinbergspitze (1.926 m)

SWC Saisonabschluss Tour

Letzte Woche war noch Winter und nun ist fast schon Sommer. Nachdem es nachts nicht mehr sonderlich kalt wird, heißt es heute richtig früh aufstehen. Kurz nach Wolfratshausen ereilt uns ein Regenschauer, der mich schon an der ganzen Unternehmung zweifeln lässt. Zum Glück bekommt der Rest der schlafenden Mannschaft davon nichts mit. Bei bedecktem Himmel und Temperaturen deutlich über Null Grad starten wir kurz hinter dem Schloss Linderhof. Zuerst durch ein Waldstück, dann auf einen bewaldeten Rücken von dem wir die freien Hänge auf der Nordostseite des Gipfels erreichen.

Bis hierher ist die Temperatur nochmals ordentlich angestiegen, so dass wir um die noch geschlossene Wolkendecke ganz froh sind. Ein einzelner Tourengeher, der kurz vor uns aufgebrochen ist kommt uns schon wieder entgegen. Der Gipfel kann also nicht mehr allzu weit sein. Naja, das Skidepot vielleicht.

Gipfelanstieg

Gipfelanstieg

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Hörnle Reibn (1.548m)

Nicht wie im Führer beschrieben von Süden, sondern vom Parkplatz der Hörnle Schwebebahn in Bad Kohlgrub starten wir unsere Hörnle Reibn. Zur Hörnle Hütte kommt man zu dieser Jahreszeit wohl am besten über den Pistenbereich, was die vielen Mitskitourengeher an diesem Samstagvormittag nur bestätigen. Von der Bergstation der Schwebebahn, hier handelt es sich um einen Oldtimer unter den Sesselliften, queren wir unterhalb des Vorderen Hörnles zum Mittleren.

Auf dem Web zum Mittleren Hörnle

Auf dem Weg zum Mittleren Hörnle

Schon auf diesem Weg bietet sich eine herrliche Fernsicht auf das Wettersteingebirge. (mehr …)


Grundstufe Skitour – Schneelehrgang II

… und es geht doch!

Nach den etwas entäuschenden ersten beiden Wochenenden kann es nur besser werden. Uns so ist es auch. Gleich bei der ersten Tour am 08.03. in Richtung Gerstinger Joch lernen wir soviel wie an den beiden Wochenenden zuvor.

Aufstieg Gerstinger Joch

Aufstieg Gerstinger Joch

Und so geht es eigentlich die ganz Woche weiter. Tagsüber Skitour, anschließend Duschen und kurze Nachbesprechung. Nach dem Abendessen dann Theorie, Lehrproben und Tourenvorbereitung für den kommenden Tag.

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Arber-Rundreise (1.456 m)

Was machen, wenn nix geht? Zuviel Schnee gepaart mit Wind, Regen und Wärme lassen die Horrornachrichten aus den alpinen Regionen nicht abreißen. Keine guten Voraussetzungen für ein Tourenwochenende im Kleinwalsertal. Mittwoch ist dann klar, die geplante Skitour im Schwarzwassergebiet ist vertagt.  Was und wer bleibt übrig für eine Rundreise um den Höchsten des Bayerischen Waldes? Schnell wird klar, die Gruppe ist sehr überschaubar. Zu dritt starten wir vom Brennes mit eine kurzen Abfahrt über die Mooshütte in Richtung kleiner Arbersee. Von hier geht es mäßig steil zum kleinen Arber.

Anstieg zum Kleinen Arber

Anstieg zum Kleinen Arber

Vorbei an bizarren Gestalten, die Wind und Eis in den Fichten formen, der Ursprung von Sagen und Märchen über Hexen und Waldgeister erschließt sich sofort. Wenn man von Süden den Gipfel des Großen Arbers ansteuert, kann man kaum glauben, dass sich nur wenige Meter weiter das größte Skigebiet im Bayerwald befindet. Erst als die Sendeanlagen aus dem Nebel auftauchen und aus dem Tal die Jodler von DJ Ötzi hallen, ist man wieder in der sogenannten Zivilisation angekommen.

Gipfel Großer Arber

Gipfel Großer Arber

Nichts desto trotz nehmen auch wir gerne die Infrastruktur an und stärken uns im Aberschutzhaus, bevor wir genüsslich zurück zum Auto schwingen.