Posts tagged “Skitour

Dolomitisuperski #1

Dolomitisuperski

Eine Fönlage jagt die Nächste. Nördlich des Alpenhauptkamms bleibt der Winter in diesem Jahr aus. Südlicher schaut die Sache ganz anders aus. Schneemassen türmen sich in den Dolomiten auf. Peter meldet sich unter der Woche, ob ich Lust auf Skitouren oder Eisklettern hätte. Was für eine Frage. Von Benediktbeuern starten wir noch etwas unentschlossen Richtung Süden über den Brenner. Als wir bei Brixen ins Pustertal abbiegen, fragen wir uns wo denn diese Schneemassen sein sollen. Alles braun und grün. Aber je weiter wir gen Osten vorankommen umso weißer wird die Landschaft. Auf dem kleinen Sträßchen zum Parkplatz „Drei-Schuster-Hütte“ liegt links und rechts der Schnee schon meterhoch. Unser erstes Ziel soll die Schusterrinne sein. Steil geht das Kar weit hinauf. Wir entschließen uns bevor es in die eigentliche Rinne hineingeht mal einen Blick in die Schneedecke zu werfen. Immerhin haben wir Warnstufe 3 und flacher wird es nicht mehr. Der eingeschneite Saharastaub in Kombination mit einem Harschdeckel bewegt uns zum umkehren. Wir fahren bis zur Forststraße ab und Fellen wieder auf. Dann machen wir eben den Hochebenkofel. An der Dreischusterhütte vorbei geht auf dem Talgrund alles andere als steil dahin. Bis zum Gipfel kommen wir aber dann auch nicht. Der letzte Hang ist gut eingeweht, da hat man besser auch nix verloren. Nun kehren wir endgültig für heute um.

Dolomitisuperski

Dreischusterspizte

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Hochwinterliche Skihochtour auf die Wildspitze

Taschachferner

Nachdem die Skitourensaison auf dem höchsten Gipfel Österreichs begonnen hat, geht es nun zum Zweithöchsten. Nach fünf Jahren ist mal wieder die Skihochtour auf die Wildspitze an der Reihe. Aber auch das ist eher eine Notlösung, mangels Alternativen, denn nördlich des Alpenhauptkamms denkt man bei diesem Wetter und diesen Temperaturen eher an Klettern als an Skitouren. Anders im hinteren Pitztal. Hier schaut es schon richtig nach Winter aus. Den Aufstieg verkürzt der Pitztalexpress, so wird daraus eine schöne Tagestour in hochalpinen Ambiente. Das Zwischenhoch ermöglicht wieder einmal beste Fernsicht, von den hohen Tauern bis zur Bernina. Die starken Niederschläge der Vortage versprechen aber auch pulvrige Abfahrtsfreuden. Für den Rückweg ins Tal wählen im Gegensatz zum vergangenen Mal den kurzen Aufstieg zum Mittelbergjoch und die Abfahrt via Notweg ins Tal. Wieder einmal eine wunderbare Tour, die allen Beteiligten eine große Freude bereitet hat.

Panorama Wildspitze

Panorama Wildspitze

Gipfel Wildspitze

Gipfel Wildspitze

 


SWC Skitourentage im Val Müstair

Ofenpass? Gefrierschrankpass ist das hier! Das Autothermometer zeigt -24°C, die Bildzeitung berichtet von historisch kalten -31°C auf der Alp Buffalora am Ofenpass.

Wie schon in den letzten beiden Jahren ist uns das Wetterglück geblieben. Sonnenschein, verschneite Berge, wunderbare Fernsicht, nur kalt ist es. Aber so richtig kalt. Der Schnee knarzt unter den Füßen, der Fellkleber zeigt nur noch wenig Wirkung, Kabelbinder brechen wie Streichhölzer und Edis Nase friert ihm fast ab. Zum Glück hat unsere Unterkunft, das Hotel Lamm in Taufers, einen großzügigen Spa-Bereich, bei knapp 110°C mehr als draußen tauen wir in der Finischen Sauna wieder auf.

Das Val Müstair ist ein Skitourengebiet par excelence – es bietet für alle Könnerstufen das geeignete Gelände. Wir starten am Donnerstag mit dem Munt Buffalora, dem Hausberg zur oben genannten Alp. Unmittelbar an der Nationalparkgrenze gelegen, bietet er uns einen Blick auf die Touren der kommenden Tage. Leider hat der Wind im oberen Teil sein Werk getan, so ist die Schneeauflage in Gipfelbereich ziemlich dünn. Gemeinerweise ist am Mittwoch noch ein wenig Schnee gefallen, so sind die Steine gut unter nur 5 cm Pulver versteckt. Die armen Skier. Trotzdem ein gelungener Einstieg.

Aufstieg Piz Dora

Aufstieg Piz Dora

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Skitour Lempersberg (1789m)

Der Start in die SWC-Skitourensaison gelingt auch in diesem Jahr wieder. Nachdem in den vergangenen Wochen die warmen, fast schon frühlingshaften Temperaturen und der Regen die ganze weiße Pracht verschwinden ließen, kommt rechtzeitig am Mittwoch der Winter zurück. Doch auch die damit verbundenen Schneefälle stellen pünktlich zum Sonntag ihre Tätigkeit ein, um uns einen wundervollen Start zu bereiten. Allerdings einen kalten. Das Thermometer behauptet am Parkplatz, dass es unter -15°C hat. Brrrr! Doch kaum machen wir uns auf den Weg, kommen wir schon in den Genuss der ersten Sonnenstrahlen und der kalte Beginn ist vergessen.

Kurze Pause

Kurze Pause

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Die Geschichte vom kleinen Arberbäumchen

Kleines Arberbäumchen

Es war einmal ein kleines Bäumchen, nicht weit vom kleinen Arbersee. Das Bäumchen war noch jung und nicht so stark wie seine Nachbar-Bäume. Am ersten Dezember fing es an zu schneien und es hörte nicht mehr auf, bis das kleine Bäumchen sind unter seiner Last schon schwer zur Seite bog. Die anderen Bäume lachten das schiefe Bäumchen aus und das Bäumchen wurde sehr traurig. Eines Tages aber stapften zwei Menschen einsam durch den Schnee. Und genau vor dem schiefen Arberbäumchen blieben sie bewundernd stehen. Die anderen Bäume reckten und streckten sich in die Höhe, um ihre volle Pracht zu zeigen. Aber die beiden hatten nur Augen für das kleine schiefe Bäumchen und fotografierten es. Seitdem steht das Bäumchen vor Stolz schon nicht mehr ganz so krumm. Es hat gemerkt, dass es etwas Besonderes ist – seit diesem Tag ist es so fröhlich, dass es mit seinem Lachen an Weihnachten gewiss am meisten von allen Bäumen strahlen wird!

Wir wünschen allen unseren Freunden Frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches Neues Jahr!

Noch ein paar Bilder von dem Bäumchen und den beiden Menschen findet ihr hier!


Sellrain statt London

Mittwoch 1. Dezember 2010: Airport London Gatwick will be closed till at least 10 a.m. 2nd December. Das wars dann mit unserem Flug nach London und dem viertägigen Städtetrip. Frau Holle überzuckert ganz Mitteleuropa und hat den Verkehr weitestgehend lahm gelegt.

Da kommt die SMS von Arne am Donnerstag Morgen ganz gelegen: „Hi Dominik, habt ihr am Wochenende schon was vor?“ Die Antwort lautet „Nö, grad nicht mehr!“. Also ab in die Berge, Schnee ist ja jetzt da.

Schöntalspitze

Schöntalspitze

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DSV Zusatzausbildung Gletscher

Jetzt wird es aber echt Zeit, dass der Winter, respektive der Wintersport eine Pause einlegt. Es ist doch schon mitte Mai, da kann man wirklich keinen Schnee mehr sehen. Trotzdem ist dieser Lehrgang doch noch ein Highlight in diesem Winter. Der Erste unter Leitung des Bundeslehrteams Skitour und ich muss gestehen, dass hier doch noch ein ordentlicher Qualitätssprung zum unserem BSV Lehrteam besteht.

Weißseespitze

Weißseespitze

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Große Reibn – Der Skitourenklassiker in den Ostalpen Durchquerung der Berchtesgadener Alpen

„Da vorne ist die Hütte!“ – Es klingt wie „Land in Sicht“ nach einer wochenlangen Überfahrt. Nach knapp 9 1/2 h ist das Kärlingerhaus erreicht. Es sind aber 9 1/2 h die es aber in sich haben. Den Auftakt zu dieser Skidurchquerung bildet am Freitag der Zustieg zum Carl-von-Stahl-Haus. Entgegen der Vorhersage regnet es nicht, sondern die Sonne scheint und wir laufen mit T-Shirt; Ja so sind sie, die Frühjahrs-Skitouren.

Königsbergalm

Königsbergalm

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DSV Skitouren Instructor 14.3.-20.3.2010

Geschafft! Die nächste Stufe auf dem Weg zum Hochtourenführer ist erklommen. Gespannt auf die Dinge, die uns erwarten geht es über den Brenner ins Pflerschtal. Ein kleines Seitental vom Brenner, touristisch wenig erschlossen, dafür ein wunderbares Tourengebiet. Die Unterkunft für die kommenden sieben Tage ist der Pfarrgasthof in St. Anton. Keine Luxusherberge, aber nett geführt mit guter Küche. Mit an Bord sind lauter bekannte Gesichter aus dem letzten Jahr, ergänzt um einen Quoten-Preiss aus Hessen und einen Franken. Die Ausbilder fallen im ersten Augenblick durch lustiges Schuhwerk zum einen und Schweigsamkeit zum anderen auf.

Pflerscher Tribulaun

Pflerscher Tribulaun

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Hörnle Reibn (1.548m)

Nicht wie im Führer beschrieben von Süden, sondern vom Parkplatz der Hörnle Schwebebahn in Bad Kohlgrub starten wir unsere Hörnle Reibn. Zur Hörnle Hütte kommt man zu dieser Jahreszeit wohl am besten über den Pistenbereich, was die vielen Mitskitourengeher an diesem Samstagvormittag nur bestätigen. Von der Bergstation der Schwebebahn, hier handelt es sich um einen Oldtimer unter den Sesselliften, queren wir unterhalb des Vorderen Hörnles zum Mittleren.

Auf dem Web zum Mittleren Hörnle

Auf dem Weg zum Mittleren Hörnle

Schon auf diesem Weg bietet sich eine herrliche Fernsicht auf das Wettersteingebirge. (mehr …)


Hochfelln (1.671m)

Markus Skitouren-Debüt

Teil 2

Nach der Schnuppertour vom Samstag geht am Sonntag gleich weiter. Von Brand / Glockenschmied über die Forststraße zu den Farnbödenalmen. Im unteren Teil ist die Schneedecke noch recht dünn. Ab ca. 900m  wird die Sache allmählich besser.

Farnbödenalmen

Farnbödenalmen

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Jägerkamp (1.745m)

Vornachweihnachtliche Skitour auf den Jägerkamp

Nachdem es aus verschiedenen Gründen zur obligatorischen Vorweihnachtsskitour am Wochenende vor den Feiertagen nicht gereicht hat, ziehen wir nun ein Wochenende später als üblich los. Das Wetter verspricht skandinavischen Hochdruckeinfuss, gepaart mit passabler Schnee- und Lawinenlage. Also den Wecker auf sechs gestellt und los geht’s. Aber was ist das? In der Morgendämmerung ist nur Hochnebel zu erkennen. Nix blauer Himmel weit und breit. Also Martin und Klaus in München bzw. Hofolding einsammeln und weiter geht es überland um der gelben Blechlawine zu entkommen.

Anstieg nach der Schönfeldalm

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