Ski

Skitourentage 2015 – Dolomiten

Puez Gruppe

Lange schon nichts mehr geschrieben. Dafür gibt es einen Grund, der ist jetzt bald ein halbes Jahr alt und heißt Josef. Ganz ohne Berge geht es trotzdem nicht, aber eben in etwas reduzierter Form. Dafür sorgen fixe Termine, wie z.B. die Skitourentage mit dem SWC. Immerhin schon in der nun sechsten Ausgabe. Wer sich mit dem Verlauf des Winters beschäftigt hat, kommt zu dem Schluss, dass es im bisherigen Verlauf auch gar nicht so tragisch ist, nur wenig auf Tour zu sein. Eine erschreckend hohe Zahl an Lawinenunfällen ist zu beklagen. Der besonders ungünstige Schneedeckenaufbau vielerorts, ist auch im Campilltal zu beobachten. Überhaupt sind die Schneehöhen hier in den Dolomiten im Vergleich zum Vorjahr sehr gering. Seit Wochen herrscht Warnstufe 3, beim Anblick der geringen Schneemenge kaum verständlich. Bei genauerem Hinsehen bzw. Hintreten wird sehr schnell klar, was da los ist: Vom Wind verfrachteter Triebschnee liegt auf ein Schwimmschneeschicht. Unter diesen Umstände gilt es sehr vorsichtig und defensiv zu planen.
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Saisonfinale Skitour

Aufstieg

Zum Saisonfinale geht es in diesem Jahr ins Stubai. Die Mitglieder der Landeslehrteams treffen sich für die jährliche Fortbildung. Da ich zum ersten Mal dabei bin, weiß ich noch gar nicht was auf mich zukommen wird. Den Lehrgangsleiter kenn ich nicht und die Einladung vom DSV ist auch nicht gerade aussagekräftig. Aber die meisten Teilnehmer kenn ich noch aus meiner eigenen Ausbildung. So schlimm kann’s also auch nicht werden.

Gipfel Zuckerhütl

Gipfel Zuckerhütl

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Dolomitisuperski #3

Schneehauben

Und noch einmal geht es über den Brenner nach Süden. Und wieder biegen wir ins Pustertal ab und beziehen Quartier in Prags. Dieses Mal im ebenfalls empfehlenswerten Tuscherhof. Dieses Mal waren Ralf und Jürgen die Initiatoren, ich habe mich quasi nur um die Unterkunft und Koordination gekümmert. Ralf kennt das Skigebiet rund um Sella und Pordio wie seine Westentasche. Allein in diesem Winter hat er schon 12 Tage hier verbracht. Dass es sich um einen außerordentlich schneereichen Winter in den Dolomiten handelt, muss ich glaub ich nicht mehr erwähnen. So gibt es eine klare Arbeitsteilung: Samstag gibt es ein paar Rinnenklassiker und viele Pistenkilometer, Sonntag einen Skitourenklassiker.

Canale Joel und Canale Holzer

Canale Joel und Canale Holzer

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Dolomitisuperski #2

Dolomitisuperski

Nächste Runde im diesjährigen Schneeloch. Nach den Powderrunden mit Peter zu Beginn der Woche, geht es am Freitag gleich wieder zurück auf den Gornhof. Dieses Mal mit noch mehr Sonne und warmen Temperaturen.

Dolomitisuperski

Hohe Leist

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Dolomitisuperski #1

Dolomitisuperski

Eine Fönlage jagt die Nächste. Nördlich des Alpenhauptkamms bleibt der Winter in diesem Jahr aus. Südlicher schaut die Sache ganz anders aus. Schneemassen türmen sich in den Dolomiten auf. Peter meldet sich unter der Woche, ob ich Lust auf Skitouren oder Eisklettern hätte. Was für eine Frage. Von Benediktbeuern starten wir noch etwas unentschlossen Richtung Süden über den Brenner. Als wir bei Brixen ins Pustertal abbiegen, fragen wir uns wo denn diese Schneemassen sein sollen. Alles braun und grün. Aber je weiter wir gen Osten vorankommen umso weißer wird die Landschaft. Auf dem kleinen Sträßchen zum Parkplatz „Drei-Schuster-Hütte“ liegt links und rechts der Schnee schon meterhoch. Unser erstes Ziel soll die Schusterrinne sein. Steil geht das Kar weit hinauf. Wir entschließen uns bevor es in die eigentliche Rinne hineingeht mal einen Blick in die Schneedecke zu werfen. Immerhin haben wir Warnstufe 3 und flacher wird es nicht mehr. Der eingeschneite Saharastaub in Kombination mit einem Harschdeckel bewegt uns zum umkehren. Wir fahren bis zur Forststraße ab und Fellen wieder auf. Dann machen wir eben den Hochebenkofel. An der Dreischusterhütte vorbei geht auf dem Talgrund alles andere als steil dahin. Bis zum Gipfel kommen wir aber dann auch nicht. Der letzte Hang ist gut eingeweht, da hat man besser auch nix verloren. Nun kehren wir endgültig für heute um.

Dolomitisuperski

Dreischusterspizte

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SWC Skitourentage 2014 – Skitouren im Windautal

Niederkaralm

Auch in diesem Jahr sind uns Wetter und Schneeglück wieder hold. Natürlich, man hätte auch ein Quartier südlich des Alpenhauptkamms wählen können, dann wäre das Zittern, ob genügen weiße Pracht da ist, deutlich geringer ausgefallen. Aber eine selbstgesteckte Vorgabe für die fünfte Ausgabe der SWC Skitourentage lautet: möglichst kurze Anreise. Da ist die Wahl des Steinberghauses im Windautal eigentlich keine schlechte. Nur wer rechnet nach eher schneereichen Wintern mit einer solchen Flaute? Wochenlange Südföhnlagen, kaum Weststau. Zumindest kein anhaltender Niederschlag.

Viel Schnee

Schnee in Hülle und Fülle

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Hochwinterliche Skihochtour auf die Wildspitze

Taschachferner

Nachdem die Skitourensaison auf dem höchsten Gipfel Österreichs begonnen hat, geht es nun zum Zweithöchsten. Nach fünf Jahren ist mal wieder die Skihochtour auf die Wildspitze an der Reihe. Aber auch das ist eher eine Notlösung, mangels Alternativen, denn nördlich des Alpenhauptkamms denkt man bei diesem Wetter und diesen Temperaturen eher an Klettern als an Skitouren. Anders im hinteren Pitztal. Hier schaut es schon richtig nach Winter aus. Den Aufstieg verkürzt der Pitztalexpress, so wird daraus eine schöne Tagestour in hochalpinen Ambiente. Das Zwischenhoch ermöglicht wieder einmal beste Fernsicht, von den hohen Tauern bis zur Bernina. Die starken Niederschläge der Vortage versprechen aber auch pulvrige Abfahrtsfreuden. Für den Rückweg ins Tal wählen im Gegensatz zum vergangenen Mal den kurzen Aufstieg zum Mittelbergjoch und die Abfahrt via Notweg ins Tal. Wieder einmal eine wunderbare Tour, die allen Beteiligten eine große Freude bereitet hat.

Panorama Wildspitze

Panorama Wildspitze

Gipfel Wildspitze

Gipfel Wildspitze

 


Skitourenauftakt nach Maß – Skitour Großglockner

Mit einer astreinen Winterbegehung des Stüdlgrats pünktlich zum Winterbeginn geht die Skitourensaison los. Freitagmittag Feierabend und ab ins Ködnitztal. Angesicht der Schneearmut entlang der Strecke überlegen wir, ob wir wirklich die Skier mitnehmen sollen. Aber wir können ab dem Parklatz am Lucknerhaus mit Skiern loslaufen.

Fernsicht

Fernsicht

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FREERIDE

„Es gibt welche, denen die Gegenwart nichts anderes ist als die eigene Vergangenheit. Das ist doch nicht Neues, lautet ihr Lieblingssatz.Oder: Das war doch alles schon mal da. Oder: Das habe ich alles schon erlebt. Zumeist merken die Menschen, die so reden gar nicht, dass sie als Gefangene ihrer Zeit, ihres Geists, ihres Zeitgeists leben. Und dass sie selbst es sind, die hinter den Gitterstäben ihrer Biographien stets das selbe bleiben, während ringsherum doch alles anders wird.

Sogar in den Bergen, deren scheinbare zeitlose Größe und Gleichgültigkeit es schwierig machen, Veränderungen wahrzunehmen. Gerade für diejenigen, die sich tagtäglich in ihnen beschäftigen. Wie etwa für den Bergbahnbetreiber, der zu mir sagte, dass es das Freeriden doch schon immer gegeben habe. Nur habe man früher eben Geländefahren gesagt, dann Variantenfahren, dann Skiplus. So nett der ältere Herr war, die Entwicklung, die seine Aufzählung beinhaltete, sah er nicht. Das jeweils andere, das sich hinter seinen Begriffen – hinter dem was er begreifen wollte – offenbarte, war ihm entgangen. Und damit auch das wesentliche.

Das, was „Free riding“ ausmacht.“

Tom Dauer „Freeride Photographs by Peter Mathis“

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Skitour Galtjoch (2.109 m / Lechtaler Alpen)

Heute verschlägt es uns in ein Tourengebiet, das gar nicht so weit entfernt ist, doch bisher von uns immer links respektive rechts liegen gelassen wurde. Geht es von Garmisch weiter in Richtung Süden, so fahren wir meistens über den Fernpass. Folgt man allerdings der Beschilderung nach Reutte, so kommt man durch einen kleine Ortschaft namens Bichlbach.Galtjoch-6

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SWC Skitourentage 2013 Silvretta

Eigentlich wollte ich einen langen Artikel schreiben, wie schön es war, was für ein tolles Wetter wir hatten, was für nette Menschen mit dabei waren. Aber diese Mal fasse ich mich kurz:
Geil wars! Wir sind alles zwischen Larainspitze und Heidelberger Spitze was unverspurt war runter. Jeden Tag zwei Mal rauf, damit wir auch ja nichts verpassen. Von jeglichem Hatscher talaufwärts haben wir wohlweislich Abstand genommen, denn das Gute liegt oft so nah. Aber seht selbst:

Anfellen

 

Aufstieg

Aufstieg

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Skitour Lusen (1.373m)

Paulas erste Skitour. Unsere kleine Spanierin darf zum erstem Mal in ihrem Leben in den Tiefschnee. Damit das erste Mal nicht so anstrengend wird, gibt es eine kleine Tour im Bayerwald: Auf den Lusen. Die weithin sichtbare weiße Kuppe ist heute in Wolken gehüllt. Von Waldhäuser geht es mitten durch den Nationalpark Bayerischer Wald. Zuletzt über die sogenannte Himmelsleiter auf den baumfreien Gipfel. Runter geht es im Slalom zwischen Schneeschuh-Gehern und Rodlern auf dem Fahrweg. Zufrieden und erschöpft träumt die kleine Paula auf der Heimfahrt bestimmt schon von der nächsten Skitour.

SkitourLusen-12

SkitourLusen-3

 


Skitour Kreuzspitze Ammergebirge

Oft ist es gar  nicht so einfach die richtige Tour auszuwählen. Sind die Schneeverhältnisse verlockend, bremst die Lawinengefahr, gibt es aus den Warnzentralen grünes Licht, ist oft der Pulverschnee längst zerfahren,von Sonne, Fön und Wind dezimiert. Zu Hause unter der geschlossenen Wolkendecke bleiben ist aber die schlechteste aller Alternativen. So ziehen wir los und werden, zumindest ein bisschen, belohnt. Im Graswangtal herrschen  oft bessere Verhältnisse, als in den umliegenden Gebieten. Vorbei am Schloss Lindenhof, ca. fünfzig Autos am Startpunkt zur Scheinbergspitze und Hochplatte, halten wir ein paar Kilometer später um uns den Gipfeln der anderen Talseite zu zuwenden. Mit dabei sind heute Anja und Jörg. Seit unserem Abitur haben wir uns nicht mehr oft gesehen, aber dank Facebook findet man sich wieder.

Hochgrieskar

Hochgrieskar

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Skidurchquerung rund um den König Ortler

Die von langer Hand geplante Skidurchquerung in den Berner Alpen muss verschoben werden. Keiner sitzt gerne auf der Finsteraarhorn- oder Konkordiahütte im Sturm fest. Die Vorstellung, im Nebel über den Konkordiaplatz zu irren, motiviert uns auch nicht gerade. Das was den Westalpen ab Ostersonntag blüht soll in den weiter südöstlich gelegenen Alpenteilen erst ab Mittwoch ankommen. So bleiben uns immerhin ein paar Tage mit hoffentlich guten Bedingungen. Arne macht die Branca- und Pizzinihütte klar und heckt eine schöne Rundtour in den Ortleralpen aus. Susanne hat das Gebiet auch schon länger auf dem Plan, Annette aus München sagt auch noch zu und komplettiert das Quartett.

Brancahütte

Brancahütte

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SWC Skihochtouren Franz-Senn-Hütte

Blindflug am Alpeiner Ferner

Die Skihochtourentage haben ihren Kulminationspunkt eindeutig am Dienstag. Der Samstag ist eigentlich nur Anreise. Die Nacht verbringen wir in einer Jausenstation, die über dem Stubaital förmlich am Hang klebt. Sonntags geht es um den eher unspektakulären Hüttenzustieg. Nach einer kurzer Verschnaufpause auf der Franz-Senn-Hütte machen wir noch ein paar Höhenmeter bis unter die Östliche Knotenspitze, damit wir noch ein paar Abfahrtsmeter bekommen. Trotz vielfach zerpflügter Hänge finden wir noch sowohl einige unverspurte Pulverhänge, als auch schon die ersten Firnhänge. Zufrieden genießen wir die Sonnestrahlen auf der Hüttenterrasse. Nach dem Abendessen werden bei Rotwein sowohl weltanschauliche Themen, als auch die Wettervorhersage für Montag diskutiert. Grundtenor in allen Vorhersagen ist eine Schlechtwetterfront mit ordentlich Niederschlag. Aber wann das Ding durch ist, darüber herrscht keine Einigkeit. Beim Blick aus dem Fenster am Montagmorgen zeigt sich das erwartete Bild. Wenig Sicht und viel Schnee.

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Ruderhofspitze (3.474m)

Zeit wird es, dass wir mal wieder eine ordentliche Skitour machen. Die letzten Wochen waren doch recht skitourenarm. Immerhin mal Freeriden im Kleinwalsertal, aber sonst eher Fehlanzeige. Nachdem die Vorhersage für Sonntag schon wieder schlechter aussieht, starten wir noch am Freitag Nachmittag nach Innsbruck. Arne macht ebenfalls einen Zwischenstopp zwischen Hohen Tauern und Andermatt und begleitet uns.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

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SWC Skitourentage im Val Müstair

Ofenpass? Gefrierschrankpass ist das hier! Das Autothermometer zeigt -24°C, die Bildzeitung berichtet von historisch kalten -31°C auf der Alp Buffalora am Ofenpass.

Wie schon in den letzten beiden Jahren ist uns das Wetterglück geblieben. Sonnenschein, verschneite Berge, wunderbare Fernsicht, nur kalt ist es. Aber so richtig kalt. Der Schnee knarzt unter den Füßen, der Fellkleber zeigt nur noch wenig Wirkung, Kabelbinder brechen wie Streichhölzer und Edis Nase friert ihm fast ab. Zum Glück hat unsere Unterkunft, das Hotel Lamm in Taufers, einen großzügigen Spa-Bereich, bei knapp 110°C mehr als draußen tauen wir in der Finischen Sauna wieder auf.

Das Val Müstair ist ein Skitourengebiet par excelence – es bietet für alle Könnerstufen das geeignete Gelände. Wir starten am Donnerstag mit dem Munt Buffalora, dem Hausberg zur oben genannten Alp. Unmittelbar an der Nationalparkgrenze gelegen, bietet er uns einen Blick auf die Touren der kommenden Tage. Leider hat der Wind im oberen Teil sein Werk getan, so ist die Schneeauflage in Gipfelbereich ziemlich dünn. Gemeinerweise ist am Mittwoch noch ein wenig Schnee gefallen, so sind die Steine gut unter nur 5 cm Pulver versteckt. Die armen Skier. Trotzdem ein gelungener Einstieg.

Aufstieg Piz Dora

Aufstieg Piz Dora

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SWC LawinenCamp 2012

Für die dritte Ausgabe des SWC LawinenCamps habe ich mir nochmals eine neue Form überlegt. Diesesmal eher zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Tourengeher, gibt es Freitagabend den Theoriepart im Wohnzimmer. Samstags folgt die Praxis inklusive einer kleinen Skitour quasi im heimischen Garten, dem Spitzinggebiet. Rund um die Albert-Link Hütte bietet sich ideales Übungsgebiet an und für eine kleine Einsteigertour findet sich auch was passendes, selbst bei Warnstufe 4.

Glücklicher Teilnehmer

Glücklicher Teilnehmer

Rund um die Hütte wimmelt es nur so von Lawinenkursen. Aber es ist genug Platz für alle da. Hinter der Hütte finden wir einen einigermaßen windgeschützen Platz und setzen die Theorie in die Praxis um. Bei fast 2 m Schnee kann man auch noch ein richtiges Schneeprofil graben, nicht wie im vergangenen Jahr als wir uns durch die vom Räumdienst zusammen geschobenen Haufen gegraben hatten.

Anstieg zum Roßkopf

Anstieg zum Roßkopf

Unser kleine Skitour führt uns, wie geplant auf den Roßkopf. Am Gipfel tobt der angekündigte orkanartige Sturm, wir gleiten  ostseitig durch Champaignpowder (leider nicht als erste) wieder zurück in die Hütte, zur verdienten Stärkung.

Kurz vor Sonnenuntergang geht es Richtung Parkplatz. Für alle ein schöner Tourentag, trotz Dauerschneefall und wenig Sicht.


Skitourenauftakt im Sellrain

„Naja, wenigstens einer hat´s gefallen“ könnte man als Fazit des Wochenendes ziehen. Ja, und der einen hat´s sogar sehr gut gefallen. Obwohl der Powder ständig woanders war als wir. Am Zwieselbacher Rosskogel war er nicht, und auch am Lisenser Fernerkogel haben wir ihn nicht gefunden. Dass das Vergnügen dennoch auf meiner Seite lag, liegt wohl daran, dass ich ohnehin noch selten in den Genuss schönen Pulverschnees gekommen bin und mir daher für die Abfahrt fast alles recht war, worauf man fahren kann, statt tragen zu müssen. Und soo schlecht war der Schnee gar nicht, das ist allerdings wohl meine recht isolierte Meinung.

Lisenser Ferner

Lisenser Ferner

Schön war´s jedenfalls: endlich mal wieder Bergluft (zugegeben ziemlich kalte), landschaftlich wirklich schöne und abwechslungsreiche Skitouren, wunderschöne Gipfelsichten, nette Begleiter, für Sellrainer Verhältnisse einsam unterwegs (das ist der Vorteil, wenn der Powder woanders ist)… So habe ich dann in meiner Freude auch eher unromantische Gipfelrufe wie „F***,  da drüben wär er gewesen [der Powder]“ geflissentlich überhört und meinen Spaß gehabt. Fazit: Einer hat´s gefallen, da mussten sie durch, die Jungs…

Skidepot

Skidepot


Arberreibn 2012

Das Drama hat seinen Beginn schon am zweiten Weihnachtsfeiertag genommen. Die Bindung der neuen Telemarkski hat sich von selbigen während der Fahrt verabschiedet.

Dann nimmt man sich extra frei zwischen Neujahr und Hl. Dreikönig und was ist? Nach wochenlanger Trockenheit und winteruntypischen Temperaturen fällt auf einmal in den Alpen soviel Schnee, dass wieder nichts geht. Vom Arlberg bis ins Salzburger Land herrscht Warnstufe 4. Das schränkt die Auswahl an vertretbaren Touren gewaltig ein, zumal auch noch orkanartige Windgeschwindigkeiten im Spiel sind. Also bleiben wir in heimischen Gefilden und unternehmen mal wieder unsere jährliche Arberrundreise. Wie schon im vergangenen Jahr geht es über die Mooshütte zum kleinen Arbersee, von dort über den Gipfel des Kleinen Arber zum Großen und wieder hinab ins Tal. Leider war der Akku der eilends eingepackten Kamera leer und so müssen wir auf Bilder verzichten. Allen sei aber versichert, dass es ausschaut wie immer, wenn wir diese Tour unternehmen. Wolkenverhangene Gipfel und tief verschneite Bäume.

Update:
Ein Foto hat sich dann doch noch gefunden:

Arberreibn

Arberreibn


Franz-Senn-Hütte / Update

UPDATE:
Am vergangenen Donnerstag erreicht mich folgende Nachricht von Thomas Fankhauser, dem Hüttenwirt der Franz-Senn-Hütte:

Von Thomas Fankhauser
An Dominik Schmeer
Datum 28. April 2011 21:05
Betreff AW: Verlorener Telemarkski

Hi Dominik!

Der Schi wurde gefunden und ist bei uns auf der Hütte…

Lg
Thomas

Da hab ich mich aber so richtig gefreut!

——–
Schön war´s,aber so schön, dass man dafür gleich einen Telemarkski opfern muss… Aber von vorne. Endlich klappt mal wieder ein Skitourenwochenende mit Klaus. Die Franz-Senn-Hütte bietet ein optimales Basislager für ein paar nette Skihochtouren im Hochstubai. Freitags Zustieg zur Hütte und noch gemütlich in Richtung Innere Sommerwand. Die Abfahrt im Schatten der Vorderen Sommerwand bereitet Pulverschneegenuss.

Abfahrtstraum

Abfahrtstraum

Die Franz-Senn-Hütte ist nicht nur ein optimaler Stützpunkt, die Hüttenwirte mit ihrem Team geben einem auch das Gefühl herzlich willkommen zu sein!

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DSV Skitourenführer Sellrain

20.3.2011 Lampsenspitze (2.875 m / 1.200 Hm)
21.3.2011 Zischgeles (3.005 m / 1.300 Hm)
22.3.2011 Zwieslbacher Rosskogel (3.081 m / 1.452Hm)
23.3.2011 Winnebacher Weißkugel (3.185 m / 1.500 Hm)
24.3.2011 Finstertaler Scharte – Kraspesspitze – Wildes Kar – Haggen (2,952 m – 1.300 Hm)
25.3.2011 Gaißkogl (2.820 m / 1.200 Hm)

Gipfelrinne Gaißkogl

Gipfelrinne Gaißkogl


Chamanna Jenatsch

Susannes erster Versuch, wie es ist, sich einer DAV-Oberland-Gruppe anzuschließen. Fazit: Sehr viel gelernt, nur nicht Skifahren. Die Jenatsch wird definitiv nochmal besucht. Traumhafte Lage, ein Sternenhimmel zum Niederknien, Bergfinken, Lärchenschnaps, unbegrenzte Gipfelmöglichkeiten. Und natürlich Heini als Chef des gut gelaunten Hüttenteams. Aber jetzt wandern die Skier dann bald erst mal zum Übersommern ins Abstellkammerl – runter zu sind sie gelegentlich schon gewaltig im Weg…

Bergfink vor der Jenatsch

Bergfink vor der Jenatsch


SWC Skitourentage am Lucknerhaus / Kals

Wie nennt man einen, der schon im Herbst des Vorjahres weiß, wo im schneearmen Februar die besten Skitourenbedingungen herrschen? Hellseher? Könner? Na ja, wohl eher Glückspilz. Als solche fühlen wir uns, als wir uns mit insgesamt 16 SWC-Skitourengehern in Richtung Großglockner aufmachen. Die Vorhersagen sind noch nicht so vielversprechend. Die Piktogramme zeigen Wolken mit leichtem Schneefall, dahinter lugt eine Sonne raus. Angekommen am Lucknerhaus ist noch nicht viel von der Sonne zu sehen, allerdings ist alles frisch verschneit, was uns auch nicht stört. Es steht auch nur eine Aufwärmtour mit LVS-Training auf dem Programm. Auf zum Berger Törl und der Glorerhütte! Im Nebel vertraue ich auf meine Nase und siehe da, plötzlich stehen wir vor der Hütte. Wie sich in den kommenden Tagen zeigen sollte, funktioniert das mit der Nase nicht immer so gut.

Wolken an der Glorer Hütte

Wolken auf dem Weg zur Glorerhütte

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