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Skidurchquerung rund um den König Ortler

Die von langer Hand geplante Skidurchquerung in den Berner Alpen muss verschoben werden. Keiner sitzt gerne auf der Finsteraarhorn- oder Konkordiahütte im Sturm fest. Die Vorstellung, im Nebel über den Konkordiaplatz zu irren, motiviert uns auch nicht gerade. Das was den Westalpen ab Ostersonntag blüht soll in den weiter südöstlich gelegenen Alpenteilen erst ab Mittwoch ankommen. So bleiben uns immerhin ein paar Tage mit hoffentlich guten Bedingungen. Arne macht die Branca- und Pizzinihütte klar und heckt eine schöne Rundtour in den Ortleralpen aus. Susanne hat das Gebiet auch schon länger auf dem Plan, Annette aus München sagt auch noch zu und komplettiert das Quartett.

Brancahütte

Brancahütte

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SWC Skihochtouren Franz-Senn-Hütte

Die Skihochtourentage haben ihren Kulminationspunkt eindeutig am Dienstag. Der Samstag ist eigentlich nur Anreise. Die Nacht verbringen wir in einer Jausenstation, die über dem Stubaital förmlich am Hang klebt. Sonntags geht es um den eher unspektakulären Hüttenzustieg. Nach einer kurzer Verschnaufpause auf der Franz-Senn-Hütte machen wir noch ein paar Höhenmeter bis unter die Östliche Knotenspitze, damit wir noch ein paar Abfahrtsmeter bekommen. Trotz vielfach zerpflügter Hänge finden wir noch sowohl einige unverspurte Pulverhänge, als auch schon die ersten Firnhänge. Zufrieden genießen wir die Sonnestrahlen auf der Hüttenterrasse. Nach dem Abendessen werden bei Rotwein sowohl weltanschauliche Themen, als auch die Wettervorhersage für Montag diskutiert. Grundtenor in allen Vorhersagen ist eine Schlechtwetterfront mit ordentlich Niederschlag. Aber wann das Ding durch ist, darüber herrscht keine Einigkeit. Beim Blick aus dem Fenster am Montagmorgen zeigt sich das erwartete Bild. Wenig Sicht und viel Schnee.

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Ruderhofspitze (3.474m)

Zeit wird es, dass wir mal wieder eine ordentliche Skitour machen. Die letzten Wochen waren doch recht skitourenarm. Immerhin mal Freeriden im Kleinwalsertal, aber sonst eher Fehlanzeige. Nachdem die Vorhersage für Sonntag schon wieder schlechter aussieht, starten wir noch am Freitag Nachmittag nach Innsbruck. Arne macht ebenfalls einen Zwischenstopp zwischen Hohen Tauern und Andermatt und begleitet uns.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

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SWC Skitourentage im Val Müstair

Ofenpass? Gefrierschrankpass ist das hier! Das Autothermometer zeigt -24°C, die Bildzeitung berichtet von historisch kalten -31°C auf der Alp Buffalora am Ofenpass.

Wie schon in den letzten beiden Jahren ist uns das Wetterglück geblieben. Sonnenschein, verschneite Berge, wunderbare Fernsicht, nur kalt ist es. Aber so richtig kalt. Der Schnee knarzt unter den Füßen, der Fellkleber zeigt nur noch wenig Wirkung, Kabelbinder brechen wie Streichhölzer und Edis Nase friert ihm fast ab. Zum Glück hat unsere Unterkunft, das Hotel Lamm in Taufers, einen großzügigen Spa-Bereich, bei knapp 110°C mehr als draußen tauen wir in der Finischen Sauna wieder auf.

Das Val Müstair ist ein Skitourengebiet par excelence – es bietet für alle Könnerstufen das geeignete Gelände. Wir starten am Donnerstag mit dem Munt Buffalora, dem Hausberg zur oben genannten Alp. Unmittelbar an der Nationalparkgrenze gelegen, bietet er uns einen Blick auf die Touren der kommenden Tage. Leider hat der Wind im oberen Teil sein Werk getan, so ist die Schneeauflage in Gipfelbereich ziemlich dünn. Gemeinerweise ist am Mittwoch noch ein wenig Schnee gefallen, so sind die Steine gut unter nur 5 cm Pulver versteckt. Die armen Skier. Trotzdem ein gelungener Einstieg.

Aufstieg Piz Dora

Aufstieg Piz Dora

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SWC LawinenCamp 2012

Für die dritte Ausgabe des SWC LawinenCamps habe ich mir nochmals eine neue Form überlegt. Diesesmal eher zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Tourengeher, gibt es Freitagabend den Theoriepart im Wohnzimmer. Samstags folgt die Praxis inklusive einer kleinen Skitour quasi im heimischen Garten, dem Spitzinggebiet. Rund um die Albert-Link Hütte bietet sich ideales Übungsgebiet an und für eine kleine Einsteigertour findet sich auch was passendes, selbst bei Warnstufe 4.

Glücklicher Teilnehmer

Glücklicher Teilnehmer

Rund um die Hütte wimmelt es nur so von Lawinenkursen. Aber es ist genug Platz für alle da. Hinter der Hütte finden wir einen einigermaßen windgeschützen Platz und setzen die Theorie in die Praxis um. Bei fast 2 m Schnee kann man auch noch ein richtiges Schneeprofil graben, nicht wie im vergangenen Jahr als wir uns durch die vom Räumdienst zusammen geschobenen Haufen gegraben hatten.

Anstieg zum Roßkopf

Anstieg zum Roßkopf

Unser kleine Skitour führt uns, wie geplant auf den Roßkopf. Am Gipfel tobt der angekündigte orkanartige Sturm, wir gleiten  ostseitig durch Champaignpowder (leider nicht als erste) wieder zurück in die Hütte, zur verdienten Stärkung.

Kurz vor Sonnenuntergang geht es Richtung Parkplatz. Für alle ein schöner Tourentag, trotz Dauerschneefall und wenig Sicht.