Allgemein

Skitourentage 2015 – Dolomiten

Puez Gruppe

Lange schon nichts mehr geschrieben. Dafür gibt es einen Grund, der ist jetzt bald ein halbes Jahr alt und heißt Josef. Ganz ohne Berge geht es trotzdem nicht, aber eben in etwas reduzierter Form. Dafür sorgen fixe Termine, wie z.B. die Skitourentage mit dem SWC. Immerhin schon in der nun sechsten Ausgabe. Wer sich mit dem Verlauf des Winters beschäftigt hat, kommt zu dem Schluss, dass es im bisherigen Verlauf auch gar nicht so tragisch ist, nur wenig auf Tour zu sein. Eine erschreckend hohe Zahl an Lawinenunfällen ist zu beklagen. Der besonders ungünstige Schneedeckenaufbau vielerorts, ist auch im Campilltal zu beobachten. Überhaupt sind die Schneehöhen hier in den Dolomiten im Vergleich zum Vorjahr sehr gering. Seit Wochen herrscht Warnstufe 3, beim Anblick der geringen Schneemenge kaum verständlich. Bei genauerem Hinsehen bzw. Hintreten wird sehr schnell klar, was da los ist: Vom Wind verfrachteter Triebschnee liegt auf ein Schwimmschneeschicht. Unter diesen Umstände gilt es sehr vorsichtig und defensiv zu planen.
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Schachtenwanderung im Bayerischen Wald

Schachtenwanderung im Bayerischen Wald

Woanders ist’s schon schön, aber daheim fei auch! Wer Ruhe sucht, muss nicht um die halbe Welt reisen. Bei einer Schachtenwanderung im Bayerischen Wald kann man selbst an einem Samstag in mitten der Pfingstferien stundenlang unterwegs sein, ohne eine Menschenseele zu treffen. Der Ausgangspunkt Buchenau liegt zwischen Zwiesel und Frauenau im Nationalpark Bayerischer Wald. Vom Wanderparkplatz folgt man der Beschilderung „Pestwurz“ und erreicht nach einer guten Stunde Gehzeit den ersten Schachten, den Lindberger Schachten. Die Schachten dienten bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts als Viehweiden. Die Bauern der umliegenden Ortschaften hatten das Recht in den Sommermonaten ihr Vieh in den Waldgebieten zu weiden. Jetzt bestimmen Blaubeeersträucher, alte Buchen und Ahornbäume das Bild. Durch einen wunderbaren Buchenwald geht es weiter Richtung Osten bis zum Eingang des Zwiesler Filz. Hier machen wir an der „alten Schwelle“ Rast. Die Hirschbachschwelle ist ein kleiner Stausee, der zur Holztrift genutzt wurde. Über einen Bohlensteg geht es durch Moorseen, Baumfragmenten zum Kohlschachten. Hier bestimmte vor vielen Jahren die Köhlerei das Bild, heute sind es wieder Blaubeeren, Gräser und alte Bäume. Heute liegen sie in mitten der Kernzone des Nationalparks Bayerischer Wald und Nationalpark Sumava und bieten Platz für eine einzigartige Flora und Fauna. Den Abstecher zum Latschensee nehmen wir gerne mit und erreichen mit dem Hochschachten den heutigen Umkehrpunkt der Wanderung. Nachdem wir erst am frühen Nachmittag aufgebrochen sind, reicht es uns für heute und wir laufen auf dem Radweg zurück zum Ausgangspunkt.

Mit etwas mehr Zeit im Gepäck geht der Weg weiter über die Frauenauer Alm, den Verlorenen Schachten hinunter zum Trinkwasserspeicher Frauenau und über die Staumauer zurück zum Ausgangspunkt. Alternativ kann man auch mit dem Radl den Hoch- und den Kohlschachten erreichen. Hier gibt es jeweils Radlparkplätze und einen Rundwanderweg. (Wegweiser „Wolf“)

Gehzeit: 4-5 h
Ausgangsort: Wanderparkplatz Buchenau (Gem. Lindberg)

 


Urlaub in Zeeland

Urlaub in Zeeland

Nein, es muss nicht immer bergig sein, wenn wir in den Urlaub fahren. Wir können auch flach! Susanne plant schon seit längerem einen Urlaub in Zeeland, dem südwestlichen Zipfel von Holland. Ein wahres Paradies für Hundefreunde soll es hier geben. Weitläufige Strände hinter den Dünen, nicht nur „Hundestrand“ à la Italien. Wir lassen uns aber reichlich Zeit und entscheiden anhand des Wetterberichts, wohin es gehen soll. Aber die Wetterzeichen stehen günstig und so starten wir zu unseren nordwestlichen Nachbarn.  Last Minute haben wir noch ein Ferienhaus bei BHVK Leisure gebucht. Diesen Ferienhausvermieter in Burgh-Haamstede können wir nur auf’s allerwärmste Empfehlen. Bei der Ankunft in unserem Bungalow steht unter anderem schon eine Tüte mit lauter so nützlichen Dingen wie Schwamm, Geschirrspülertabs etc. bereit, außerdem bekommen wir ein Hundebegrüßungspaket. Die Abwicklung funktioniert ebenfalls reibungslos. So wünscht man sich das. Unser Ferien-Häuschen steht am westlichen Rand von Renesse. Dem Ort mit dem „ausgeprägtesten“ Nachleben in ganz Schouwen-Duivenland, allerdings nicht während wir da sind – gutes Timing… Von hier sind es 20 min bis an den Strand. Und was für ein Strand. Sandstrand soweit das Auge reicht und wir sind fast alleine.

Wir befinden uns hier im Delta von Rhein und Maas. Die Ortschaften sind meist ringförmig um die Kirche angeordnet. Auffällig ist die geschmackvolle Architektur und die sehr offen Bauweise mit vielen Fensterflächen. Die Holländischen Großstädte sind aber auch nicht weit. Bis nach Rotterdam sind es gerade mal 70km. Daneben gibt es aber auch viel Natur. Keine 10km entfernt liegt das Naturschutzgebiet Boswachterij Westerschouwen. Gerade in den frühen Abendstunden kann man hier eine Vielzahl von Tieren beobachten. Noch ein Tipp zum Thema Kulinarisches: Der Strand-Pavillon „Our Seaside“ in Renesse ist wirklich eine Empfehlung wert. Die Muscheln kommen direkt aus der Oosterschelde von Neeltje Jans, wo man übrigens auch einen netten Zwischenstopp in der Mitte des Oosterscheldedamms machen kann.

So verbringen wir hier ein Woche zwischen Entspannen, Fotografieren, Sightseeing und Essen…

 

 

Apropos Fotografieren, ich habe ein bisschen experimentiert:


Kroatien

Eine Nachricht an den Autoknacker: Dobar apetit! Ich hoffe es hat geschmeckt!

Das war’s dann aber schon mit den Unannehmlichkeiten in diesem Urlaub. Dass wir in diesem Jahr nach Kroatien reisen stand schon lange fest. Susanne hält im Frühjahr schon Ausschau nach geeigneten Ferienhäusern. Aber gebucht wird irgendwie nix. Zu unentschlossen bin ich wo es genau hin gehen soll. Der Kletterführer liegt wochenlang rum. Dann kommt die Idee auf, ob wir nicht doch lieber in den Nord wollen. Reiseführer für Südschweden werden bestellt und wieder zurück geschickt, Norwegen wird als neues Ziel auserkoren, mögliche Fährverbindungen gecheckt. Aber irgendwie dreht die Stimmung in der Woche vor Abfahrt wieder gen Süden.

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Cinque Terre

Nachdem wie 2012 den Jahresurlaub in Ligurien haben ausklingen lassen, starten wir dieses Jahr gleich mal dort. Wir haben insgesamt 11 Tage Zeit, davon sind sieben schon fix in einem Ferienhäuschen im Hinterland von Finalborgo. Die ersten vier Tage sind noch unbestimmt. So wälzen wir Reiseführer, durchforsten das Internet, trauern noch nicht gekauften Autos hinterher. Schlussendlich entscheiden wir uns aber für Cinque Terre. Vor über zehn Jahren hat mich ein Sportkatalog mit Bildern inspiriert, die mich bis heute von dem Wunsch beseelen, diese Landschaft zu bereisen. Der Empfehlung Vieler folgend, beziehen wir unser Quartier außerhalb der fünf Orte, ein Stückchen noch vor Levante in der Gemeinde Framura: Sostio a Levante. Ein kleiner Agriturismo mit eigenem Weinberg, schöner Anlage, netten Zimmern, zuvorkommenden Service und ausgezeichneter Küche. Eine absolute Empfehlung!

Sostio a levante

Sostio a levante

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FREERIDE

„Es gibt welche, denen die Gegenwart nichts anderes ist als die eigene Vergangenheit. Das ist doch nicht Neues, lautet ihr Lieblingssatz.Oder: Das war doch alles schon mal da. Oder: Das habe ich alles schon erlebt. Zumeist merken die Menschen, die so reden gar nicht, dass sie als Gefangene ihrer Zeit, ihres Geists, ihres Zeitgeists leben. Und dass sie selbst es sind, die hinter den Gitterstäben ihrer Biographien stets das selbe bleiben, während ringsherum doch alles anders wird.

Sogar in den Bergen, deren scheinbare zeitlose Größe und Gleichgültigkeit es schwierig machen, Veränderungen wahrzunehmen. Gerade für diejenigen, die sich tagtäglich in ihnen beschäftigen. Wie etwa für den Bergbahnbetreiber, der zu mir sagte, dass es das Freeriden doch schon immer gegeben habe. Nur habe man früher eben Geländefahren gesagt, dann Variantenfahren, dann Skiplus. So nett der ältere Herr war, die Entwicklung, die seine Aufzählung beinhaltete, sah er nicht. Das jeweils andere, das sich hinter seinen Begriffen – hinter dem was er begreifen wollte – offenbarte, war ihm entgangen. Und damit auch das wesentliche.

Das, was „Free riding“ ausmacht.“

Tom Dauer „Freeride Photographs by Peter Mathis“

TH6A8627


Seilschaftscoaching in Chamonix

Nach dem heimischen und immer wieder schönen Kaiser geht´s wenige Tage später raus in die große Welt – Chamonix ruft. Wird ja langsam mal Zeit, auch die Westalpen ein bisschen zu erkunden. Gletscher, die bis in den Wald hinunterreichen und zahme, dickgefütterte Steinböcke reichen schon für erste Verzückung.

Am Col de Montets warte ich bei einem Eis gemütlich auf Birgit und dann geht´s erstmals hinunter ins legendäre Alpendörflein. Birgit war schön öfter in der Gegend, kennt aber bislang auch nur die schnellste Strecke den „Toutes directions“-Schildern nach, hat also auch noch keinen Fuß auf Chamonixer Boden gesetzt. Nun starten wir die erste Erkundungstour durch die Fußgängerzone. Nach einer Nacht am Col de Montets in Birgits komfortablen VW-Bus geht´s am nächsten Morgen wieder runter zur Aiguilles du Midi-Bahn. Dort treffen wir auf Tom, unseren Bergführer, der die nächsten Tage die Rolle des Coachs (und Jokers) einnehmen wird und sorgsam überwacht, was wir auf Tour so treiben. (Was zuweilen wohl deutlich mehr Geduld und Nerven erfordert, als uns am Seil hinterherzuschleifen, und nebenbei auch etwas länger dauert…)

Von der Aiguilles du Midi geht´s auch gleich mit der ersten Traumtour, dem Arête des Cosmiques, los. Am Grat sind wir fast alleine unterwegs, laufen nur an der Schlüsselstelle mal kurz auf die Dreier-Seilschaft vor uns auf. Ansonsten niemand vor und niemand hinter uns, also die Gelegenheit, das ganze in vollen Zügen zu genießen. Purer Genuss – fast schon ein bisschen schnell ist´s vorbei und wir finden uns über die Treppe auf der Aussichtsplattform wieder.

Arête des Cosmiques

Arête des Cosmiques

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Ruderhofspitze (3.474m)

Zeit wird es, dass wir mal wieder eine ordentliche Skitour machen. Die letzten Wochen waren doch recht skitourenarm. Immerhin mal Freeriden im Kleinwalsertal, aber sonst eher Fehlanzeige. Nachdem die Vorhersage für Sonntag schon wieder schlechter aussieht, starten wir noch am Freitag Nachmittag nach Innsbruck. Arne macht ebenfalls einen Zwischenstopp zwischen Hohen Tauern und Andermatt und begleitet uns.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

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Bernina

Das kann ja heiter werden, wenn wir im August in der Bernina sind…




SWC LawinenCamp 2011

Auch in diesem Jahr gibt es für alle SWC Freerider und Tourengeher ein LawinenCamp. Acht Teilnehmer haben sich aus ihren zum Teil nicht so warmen Betten aufgemacht zum Pröller. Der Vormittag ist gefüllt mit Theorie. Da rauchen die Köpfe bei Themen wie Risikomanagement, Schneebrett, Anriss, Hangneigung und und und. Nach dem Mittagsessen geht es raus an die frische Luft zum praktischen Teil.

Sondieren

Sondieren

Nachmittags geht es dann raus  an die frische Luft. Die richtige Suchstrategie ist immer noch die komplexeste Aufgaben im Ernstfall. Also ran an die Geräte und schön vergraben. Leider lässt die geringe Schneeauflage nicht viel Spielraum für gemeine Verstecke. Immerhin schaffen es Maxl und Josef eines der wertvollen LVS-Geräte im Sumpf zu versenken und dabei nicht einmal einzuschalten. Na sauber. Da können die Herren Ausbilder aber lange suchen. Immerhin haben sich die Beiden ihr Versteck gemerkt, sonst wäre es teuer geworden. Trotz der angesprochenen geringen Schneemächtigkeit, schaffen wir es ein Profil und einen Rutschblock zu graben.  Und siehe da, sowohl der Schneedecke zeigt in den 50 cm verschiedene Schneekristalle, als auch der Rutschblock gleitet sauber auf der zuvor schon entdeckten Eislamelle ab. Bei einer Hangneigung von geschätzten 5 Grad müssen wir uns aber nicht fürchten.

Das war das SWC-LawinenCamp 2011. Auf ein Neues im kommenden Winter!


Die Geschichte vom kleinen Arberbäumchen

Kleines Arberbäumchen

Es war einmal ein kleines Bäumchen, nicht weit vom kleinen Arbersee. Das Bäumchen war noch jung und nicht so stark wie seine Nachbar-Bäume. Am ersten Dezember fing es an zu schneien und es hörte nicht mehr auf, bis das kleine Bäumchen sind unter seiner Last schon schwer zur Seite bog. Die anderen Bäume lachten das schiefe Bäumchen aus und das Bäumchen wurde sehr traurig. Eines Tages aber stapften zwei Menschen einsam durch den Schnee. Und genau vor dem schiefen Arberbäumchen blieben sie bewundernd stehen. Die anderen Bäume reckten und streckten sich in die Höhe, um ihre volle Pracht zu zeigen. Aber die beiden hatten nur Augen für das kleine schiefe Bäumchen und fotografierten es. Seitdem steht das Bäumchen vor Stolz schon nicht mehr ganz so krumm. Es hat gemerkt, dass es etwas Besonderes ist – seit diesem Tag ist es so fröhlich, dass es mit seinem Lachen an Weihnachten gewiss am meisten von allen Bäumen strahlen wird!

Wir wünschen allen unseren Freunden Frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches Neues Jahr!

Noch ein paar Bilder von dem Bäumchen und den beiden Menschen findet ihr hier!


Pirates of the Caribbean

Für alle denen der Schnee schon jetzt zuviel ist:

Dominik von Join the Crew startet Mittte Februar wieder einen Karibik-Törn! Getrieben vom gemütlichen Passat geht’s los von Martinique gen Süden, zuerst zu den großen Inseln St. Lucia und St. Vincent, die mit Regenwäldern, Vulkanen und dem authentischen Flair karibischer Städte bezaubern. Danach – in den Grenadinen – fängt das Paradies an…

Hier gibt es weitere Infos

Wer mit mir im nächsten Jahr zum Segeln will, muss sich bis in den September gedulden und auch Klettern können. Dann geht es nach Kroatien. Vielleicht nicht ganz so warm und sandig wie in der Karibik, dafür umso steiler:

Sail & Climb


Segeln am Ammersee

Seht ihr den Kapitän
dort stähn,
daneben den Klabauter
auf die Wellen schaut er.
Es tost der Sturm,
es ist enorm.
Es bläst der Wind
das Schiff geschwind
über den See
juchho, juchhe.

Der Kapitän

Der Kapitän

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DSV Zusatzausbildung Gletscher

Jetzt wird es aber echt Zeit, dass der Winter, respektive der Wintersport eine Pause einlegt. Es ist doch schon mitte Mai, da kann man wirklich keinen Schnee mehr sehen. Trotzdem ist dieser Lehrgang doch noch ein Highlight in diesem Winter. Der Erste unter Leitung des Bundeslehrteams Skitour und ich muss gestehen, dass hier doch noch ein ordentlicher Qualitätssprung zum unserem BSV Lehrteam besteht.

Weißseespitze

Weißseespitze

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Telemark Opening in Hintertux und was sonst noch so war…

Die Skisaison hat begonnen! Wenn auch ein paar Mitstreiter die Tourenskier schon im Einsatz hatten, so muss ich doch bisher auf das Eis des Hintertuxer Gletschers zurückgreifen. Immerhin sind schon drei gelungene Skitage auf meinen Telemarkern zustande gekommen.

Blick nach Süden

Blick nach Süden

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Relaxen am Gardasee

Ja, das können wir auch. Nixtun! Fünf Tage lang auf den See blicken und den Surfern beim Halsen zuschauen. Ein bisserl was haben wir dann doch ab und an unternommen. Mal ein bisserl Klettersteig, bisserl Radeln und Abends noch in Nago vorbeischauen. Aber alles wirklich nur ein bisserl. Wer eine nette Ferienwohnung am Lago sucht sollte sich hier mal umschauen:

http://www.residence-excelsior.com

Direkt am See, 3 min in die Altstadt von Riva, Radeln auf der Via Ponale startet hinterm Haus.

Riva bei Sonnenaufgang

Riva bei Sonnenaufgang

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