Skitour ins Griesener Kar
Wie kann man nur so blöd sein und für die steilen Rinnen im Griesner Kar die Telemarker mit der Cobra R8 einpacken. Nicht nur, dass die Teile inklusive Schuhen sauschwer sind, auch die Spitzkehren sind mit dieser Bindung alles andere als ein Spaß. So würge ich mich vor den Augen zahlreicher Schaulustiger halt um jedes Eck. Mal kommt der Ski hinter dem Anderen wieder zum Vorschein, mal gräbt er sich in den Schnee ein. Aber wer cool sein will, muss halt so manches in Kauf nehmen.

Griesener Kar
DSV Skitouren Instructor 14.3.-20.3.2010
Geschafft! Die nächste Stufe auf dem Weg zum Hochtourenführer ist erklommen. Gespannt auf die Dinge, die uns erwarten geht es über den Brenner ins Pflerschtal. Ein kleines Seitental vom Brenner, touristisch wenig erschlossen, dafür ein wunderbares Tourengebiet. Die Unterkunft für die kommenden sieben Tage ist der Pfarrgasthof in St. Anton. Keine Luxusherberge, aber nett geführt mit guter Küche. Mit an Bord sind lauter bekannte Gesichter aus dem letzten Jahr, ergänzt um einen Quoten-Preiss aus Hessen und einen Franken. Die Ausbilder fallen im ersten Augenblick durch lustiges Schuhwerk zum einen und Schweigsamkeit zum anderen auf.

Pflerscher Tribulaun
Skitouren Wank und Scheinbergspitze
Der Plan sieht folgendermaßen aus: Freitag kommt die Nordlichtfraktion zu uns nach München. Samstag machen wir erst Mal den Wank (gesprochen Wäänk) und Sonntag gibt es dann das Highlight mit der Grünsteinumfahrung in der Mieminger Kette. Freitag funktioniert dann auch nach Plan. Die Drei treffen nach 6h Fahrt bei uns ein. Markus kommt noch aus dem nahen Ottobrunn dazu und wir planen für Samstag. Aus Regensburg werden auch noch Jürgen und Jakob erwartet. Für Irene, Saschas Freundin, brauchen wir auch noch eine Beschäftigung.
Aus der geplanten Startzeit 9:00 Uhr wird schnell zehn und, das ist das erschreckenste, von Schnee ist weit und breit nichts zu sehen.

Auf dem Weg zum Wank
Skitourentage Innervillgraten
Zu den Klängen von Morcheebas „Enjoy the ride“ verlassen wir das enge Villgratental. Hinter uns liegen vier vollends gelungene Tourentage. Nach solchen Erlebnissen keimt wieder einmal der Wunsch nach einem Leben als Ski- und Bergführer…
Aber lasst mich die Geschichte von vorne erzählen. Am frühen Samstagmorgen startet eine gar nicht so kleine Gruppe von Skitourenbegeisterten des SWCs von verschiedenen Orten in Bayern, um sich innerhalb eines Zeitfensters von weniger als 10 min im Osttiroler Villgratental einzufinden. Der erste Fingerzeig, dass hier etwas zusammen kommt, was zusammen passt.

Windzeichen
Skitour Rauhkopf
Vor lauter Freude über die Nähe zu den Bergen (von unserer Münchner Wohnung aus) nehme ich gleich eine Autobahnausfahrt zu früh. Grrrr. An der Kreuzstraße stauen sich die Autos. Daher dauerts dann eher doch 45 min bis zum Spitzingsattel als die angepeilte halbe Stunde. Aber immerhin hat der Räumdienst die Straße von den Schneemassen befreit.
Da die Zeit recht knapp ist, gibt Susanne das Tempo vor und brauchen grad einmal 1 1/4 Stunden bis zum Rauhkopfgipfel.

Pacemaker
Skitourauftakt 2010 Tanzeck
Der offizielle Skitourenauftakt in dem Winter 2010 findet wieder einmal im Spitzinggebiet statt. Unter den Teilnehmern sind auch einig Skitouren-Neulinge. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite, wenn uns das auch erst kurz vor Ankunft an der Talstation der Taubensteinbahn klar wird. Bis an den Schliersee war der Himmel nebelverhangen.

Aufstieg zur Schönfeldhütte
Skitour Wildspitze (3.774 m)

Nachdem vergangene Woche der Ausflug ins Prätigau und somit der Aufenthalt im Open-Air-Whirlpool im Sulzfluh dem Wetter zum Opfer gefallen ist, sieht es diese Woche deutlich besser aus. Ein bisserl frischer Schnee (wäre angesichts der eh exorbitanten Schneehöhen eigentlich nicht nötig gewesen), herrlicher Sonnenschein und etwas Glück beim Gipfelsturm, das sind die Zutaten für die erste Skihochtour in diesem Winter.

Anseilplatz
Der Tipp vom Vermieter, nicht die erste, sondern die zweite Bahn zu nehmen, erweist sich als richtig. Kein Anstehen und schon sind wir auf 3.000 m Seehöhe angelangt. Nicht ganz alleine, aber das war klar. Nach einer kurzen Abfahrt vom Mittelbergjoch geht es mit gemütlichem Schritt Richtung Südwesten.
Scheinbergspitze (1.926 m)
SWC Saisonabschluss Tour
Letzte Woche war noch Winter und nun ist fast schon Sommer. Nachdem es nachts nicht mehr sonderlich kalt wird, heißt es heute richtig früh aufstehen. Kurz nach Wolfratshausen ereilt uns ein Regenschauer, der mich schon an der ganzen Unternehmung zweifeln lässt. Zum Glück bekommt der Rest der schlafenden Mannschaft davon nichts mit. Bei bedecktem Himmel und Temperaturen deutlich über Null Grad starten wir kurz hinter dem Schloss Linderhof. Zuerst durch ein Waldstück, dann auf einen bewaldeten Rücken von dem wir die freien Hänge auf der Nordostseite des Gipfels erreichen.
Bis hierher ist die Temperatur nochmals ordentlich angestiegen, so dass wir um die noch geschlossene Wolkendecke ganz froh sind. Ein einzelner Tourengeher, der kurz vor uns aufgebrochen ist kommt uns schon wieder entgegen. Der Gipfel kann also nicht mehr allzu weit sein. Naja, das Skidepot vielleicht.
Gipfelanstieg
Hörnle Reibn (1.548m)
Nicht wie im Führer beschrieben von Süden, sondern vom Parkplatz der Hörnle Schwebebahn in Bad Kohlgrub starten wir unsere Hörnle Reibn. Zur Hörnle Hütte kommt man zu dieser Jahreszeit wohl am besten über den Pistenbereich, was die vielen Mitskitourengeher an diesem Samstagvormittag nur bestätigen. Von der Bergstation der Schwebebahn, hier handelt es sich um einen Oldtimer unter den Sesselliften, queren wir unterhalb des Vorderen Hörnles zum Mittleren.

Auf dem Weg zum Mittleren Hörnle
Schon auf diesem Weg bietet sich eine herrliche Fernsicht auf das Wettersteingebirge. (mehr …)
Grundstufe Skitour – Schneelehrgang II
… und es geht doch!
Nach den etwas entäuschenden ersten beiden Wochenenden kann es nur besser werden. Uns so ist es auch. Gleich bei der ersten Tour am 08.03. in Richtung Gerstinger Joch lernen wir soviel wie an den beiden Wochenenden zuvor.
Aufstieg Gerstinger Joch
Und so geht es eigentlich die ganz Woche weiter. Tagsüber Skitour, anschließend Duschen und kurze Nachbesprechung. Nach dem Abendessen dann Theorie, Lehrproben und Tourenvorbereitung für den kommenden Tag.
Arber-Rundreise (1.456 m)
Was machen, wenn nix geht? Zuviel Schnee gepaart mit Wind, Regen und Wärme lassen die Horrornachrichten aus den alpinen Regionen nicht abreißen. Keine guten Voraussetzungen für ein Tourenwochenende im Kleinwalsertal. Mittwoch ist dann klar, die geplante Skitour im Schwarzwassergebiet ist vertagt. Was und wer bleibt übrig für eine Rundreise um den Höchsten des Bayerischen Waldes? Schnell wird klar, die Gruppe ist sehr überschaubar. Zu dritt starten wir vom Brennes mit eine kurzen Abfahrt über die Mooshütte in Richtung kleiner Arbersee. Von hier geht es mäßig steil zum kleinen Arber.
Anstieg zum Kleinen Arber
Vorbei an bizarren Gestalten, die Wind und Eis in den Fichten formen, der Ursprung von Sagen und Märchen über Hexen und Waldgeister erschließt sich sofort. Wenn man von Süden den Gipfel des Großen Arbers ansteuert, kann man kaum glauben, dass sich nur wenige Meter weiter das größte Skigebiet im Bayerwald befindet. Erst als die Sendeanlagen aus dem Nebel auftauchen und aus dem Tal die Jodler von DJ Ötzi hallen, ist man wieder in der sogenannten Zivilisation angekommen.
Gipfel Großer Arber
Nichts desto trotz nehmen auch wir gerne die Infrastruktur an und stärken uns im Aberschutzhaus, bevor wir genüsslich zurück zum Auto schwingen.
Übungsleiter Skitour
Als ich mich für die Ausbildung zur Grundstufe Skitour angemeldet hatte, war meine Motivation, zehn Skitourentage mit netten Leuten zu verbringen. Aber die Realität sieht dann doch meistens ganz anders aus. Alles nette Leute, aber das Programm weicht doch ein bisschen von meinen Vorstellungen ab. Los geht es am 6.2. – 8.2.2009 mit dem Alpinteil. Was wird hier gefordert? Richtig Schule fahren, also zwei Tage am Sudelfeld Pflugbögen schwingend beenden, Berge stemmen und so weiter; was der Lehrplan so hergibt.

Schule fahren
Überraschend setzt Samstagnacht der Schneefall ein. Am Sonntag liegen dann auf einmal 30 cm Neuschnee auf der Piste. Die Sicht ist mäßig, zum Benoten reicht es. Damit ist der Sonntag dann auch gleich rum. Der abschließende Satz unseres Ausbilder lautet: „Der Schnee ist so schnell weg, wie er da ist.“ Da hat er sich aber getäuscht.
Zweites Wochenende (13.2. -15.2.2009) (mehr …)
Skitour SWC Jägerkamp (1.745m)
Eine einsteigerfreundliche Skitour muss her! Die Kriterien lauten, nicht mehr 900 Hm, abwechslungsreich, was zu sehen sollte es geben und der Einkehrschwung darf auch nicht zu kurz kommen. Wohin also? Bei der aktuellen Schneelage? Tourenführer geschmökert. Hmm. Vielleicht noch mal auf den Jägerkamp? Gesagt getan. Nachdem Simone krankheitsbedingt abgesagt hat sind wir zu fünft. Am Start sind’s dann immerhin fünf Minusgrade weniger als vor vier Wochen und wir sehen auch blauen Himmel.

Aufstieg durch den Lochgraben
Hochfelln (1.671m)
Markus Skitouren-Debüt
Teil 2
Nach der Schnuppertour vom Samstag geht am Sonntag gleich weiter. Von Brand / Glockenschmied über die Forststraße zu den Farnbödenalmen. Im unteren Teil ist die Schneedecke noch recht dünn. Ab ca. 900m wird die Sache allmählich besser.
Unternberg (1.450m)
Markus Skitouren-Debüt
Teil 1
Von Ruhpolding über die Skipiste auf den Unternberg
Dagmar und Johannes nehmen die Bahn – ein richtiges Abenteuer für den kleinen Mann.
Jägerkamp (1.745m)
Vornachweihnachtliche Skitour auf den Jägerkamp
Nachdem es aus verschiedenen Gründen zur obligatorischen Vorweihnachtsskitour am Wochenende vor den Feiertagen nicht gereicht hat, ziehen wir nun ein Wochenende später als üblich los. Das Wetter verspricht skandinavischen Hochdruckeinfuss, gepaart mit passabler Schnee- und Lawinenlage. Also den Wecker auf sechs gestellt und los geht’s. Aber was ist das? In der Morgendämmerung ist nur Hochnebel zu erkennen. Nix blauer Himmel weit und breit. Also Martin und Klaus in München bzw. Hofolding einsammeln und weiter geht es überland um der gelben Blechlawine zu entkommen.


