Skihochtouren

Saisonfinale Skitour

Aufstieg

Zum Saisonfinale geht es in diesem Jahr ins Stubai. Die Mitglieder der Landeslehrteams treffen sich für die jährliche Fortbildung. Da ich zum ersten Mal dabei bin, weiß ich noch gar nicht was auf mich zukommen wird. Den Lehrgangsleiter kenn ich nicht und die Einladung vom DSV ist auch nicht gerade aussagekräftig. Aber die meisten Teilnehmer kenn ich noch aus meiner eigenen Ausbildung. So schlimm kann’s also auch nicht werden.

Gipfel Zuckerhütl

Gipfel Zuckerhütl

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Hochwinterliche Skihochtour auf die Wildspitze

Taschachferner

Nachdem die Skitourensaison auf dem höchsten Gipfel Österreichs begonnen hat, geht es nun zum Zweithöchsten. Nach fünf Jahren ist mal wieder die Skihochtour auf die Wildspitze an der Reihe. Aber auch das ist eher eine Notlösung, mangels Alternativen, denn nördlich des Alpenhauptkamms denkt man bei diesem Wetter und diesen Temperaturen eher an Klettern als an Skitouren. Anders im hinteren Pitztal. Hier schaut es schon richtig nach Winter aus. Den Aufstieg verkürzt der Pitztalexpress, so wird daraus eine schöne Tagestour in hochalpinen Ambiente. Das Zwischenhoch ermöglicht wieder einmal beste Fernsicht, von den hohen Tauern bis zur Bernina. Die starken Niederschläge der Vortage versprechen aber auch pulvrige Abfahrtsfreuden. Für den Rückweg ins Tal wählen im Gegensatz zum vergangenen Mal den kurzen Aufstieg zum Mittelbergjoch und die Abfahrt via Notweg ins Tal. Wieder einmal eine wunderbare Tour, die allen Beteiligten eine große Freude bereitet hat.

Panorama Wildspitze

Panorama Wildspitze

Gipfel Wildspitze

Gipfel Wildspitze

 


Skitourenauftakt nach Maß – Skitour Großglockner

Mit einer astreinen Winterbegehung des Stüdlgrats pünktlich zum Winterbeginn geht die Skitourensaison los. Freitagmittag Feierabend und ab ins Ködnitztal. Angesicht der Schneearmut entlang der Strecke überlegen wir, ob wir wirklich die Skier mitnehmen sollen. Aber wir können ab dem Parklatz am Lucknerhaus mit Skiern loslaufen.

Fernsicht

Fernsicht

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SWC Skitourentage 2013 Silvretta

Eigentlich wollte ich einen langen Artikel schreiben, wie schön es war, was für ein tolles Wetter wir hatten, was für nette Menschen mit dabei waren. Aber diese Mal fasse ich mich kurz:
Geil wars! Wir sind alles zwischen Larainspitze und Heidelberger Spitze was unverspurt war runter. Jeden Tag zwei Mal rauf, damit wir auch ja nichts verpassen. Von jeglichem Hatscher talaufwärts haben wir wohlweislich Abstand genommen, denn das Gute liegt oft so nah. Aber seht selbst:

Anfellen

 

Aufstieg

Aufstieg

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Skidurchquerung rund um den König Ortler

Die von langer Hand geplante Skidurchquerung in den Berner Alpen muss verschoben werden. Keiner sitzt gerne auf der Finsteraarhorn- oder Konkordiahütte im Sturm fest. Die Vorstellung, im Nebel über den Konkordiaplatz zu irren, motiviert uns auch nicht gerade. Das was den Westalpen ab Ostersonntag blüht soll in den weiter südöstlich gelegenen Alpenteilen erst ab Mittwoch ankommen. So bleiben uns immerhin ein paar Tage mit hoffentlich guten Bedingungen. Arne macht die Branca- und Pizzinihütte klar und heckt eine schöne Rundtour in den Ortleralpen aus. Susanne hat das Gebiet auch schon länger auf dem Plan, Annette aus München sagt auch noch zu und komplettiert das Quartett.

Brancahütte

Brancahütte

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SWC Skihochtouren Franz-Senn-Hütte

Blindflug am Alpeiner Ferner

Die Skihochtourentage haben ihren Kulminationspunkt eindeutig am Dienstag. Der Samstag ist eigentlich nur Anreise. Die Nacht verbringen wir in einer Jausenstation, die über dem Stubaital förmlich am Hang klebt. Sonntags geht es um den eher unspektakulären Hüttenzustieg. Nach einer kurzer Verschnaufpause auf der Franz-Senn-Hütte machen wir noch ein paar Höhenmeter bis unter die Östliche Knotenspitze, damit wir noch ein paar Abfahrtsmeter bekommen. Trotz vielfach zerpflügter Hänge finden wir noch sowohl einige unverspurte Pulverhänge, als auch schon die ersten Firnhänge. Zufrieden genießen wir die Sonnestrahlen auf der Hüttenterrasse. Nach dem Abendessen werden bei Rotwein sowohl weltanschauliche Themen, als auch die Wettervorhersage für Montag diskutiert. Grundtenor in allen Vorhersagen ist eine Schlechtwetterfront mit ordentlich Niederschlag. Aber wann das Ding durch ist, darüber herrscht keine Einigkeit. Beim Blick aus dem Fenster am Montagmorgen zeigt sich das erwartete Bild. Wenig Sicht und viel Schnee.

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Ruderhofspitze (3.474m)

Zeit wird es, dass wir mal wieder eine ordentliche Skitour machen. Die letzten Wochen waren doch recht skitourenarm. Immerhin mal Freeriden im Kleinwalsertal, aber sonst eher Fehlanzeige. Nachdem die Vorhersage für Sonntag schon wieder schlechter aussieht, starten wir noch am Freitag Nachmittag nach Innsbruck. Arne macht ebenfalls einen Zwischenstopp zwischen Hohen Tauern und Andermatt und begleitet uns.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

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Skitourenauftakt im Sellrain

„Naja, wenigstens einer hat´s gefallen“ könnte man als Fazit des Wochenendes ziehen. Ja, und der einen hat´s sogar sehr gut gefallen. Obwohl der Powder ständig woanders war als wir. Am Zwieselbacher Rosskogel war er nicht, und auch am Lisenser Fernerkogel haben wir ihn nicht gefunden. Dass das Vergnügen dennoch auf meiner Seite lag, liegt wohl daran, dass ich ohnehin noch selten in den Genuss schönen Pulverschnees gekommen bin und mir daher für die Abfahrt fast alles recht war, worauf man fahren kann, statt tragen zu müssen. Und soo schlecht war der Schnee gar nicht, das ist allerdings wohl meine recht isolierte Meinung.

Lisenser Ferner

Lisenser Ferner

Schön war´s jedenfalls: endlich mal wieder Bergluft (zugegeben ziemlich kalte), landschaftlich wirklich schöne und abwechslungsreiche Skitouren, wunderschöne Gipfelsichten, nette Begleiter, für Sellrainer Verhältnisse einsam unterwegs (das ist der Vorteil, wenn der Powder woanders ist)… So habe ich dann in meiner Freude auch eher unromantische Gipfelrufe wie „F***,  da drüben wär er gewesen [der Powder]“ geflissentlich überhört und meinen Spaß gehabt. Fazit: Einer hat´s gefallen, da mussten sie durch, die Jungs…

Skidepot

Skidepot


Franz-Senn-Hütte / Update

UPDATE:
Am vergangenen Donnerstag erreicht mich folgende Nachricht von Thomas Fankhauser, dem Hüttenwirt der Franz-Senn-Hütte:

Von Thomas Fankhauser
An Dominik Schmeer
Datum 28. April 2011 21:05
Betreff AW: Verlorener Telemarkski

Hi Dominik!

Der Schi wurde gefunden und ist bei uns auf der Hütte…

Lg
Thomas

Da hab ich mich aber so richtig gefreut!

——–
Schön war´s,aber so schön, dass man dafür gleich einen Telemarkski opfern muss… Aber von vorne. Endlich klappt mal wieder ein Skitourenwochenende mit Klaus. Die Franz-Senn-Hütte bietet ein optimales Basislager für ein paar nette Skihochtouren im Hochstubai. Freitags Zustieg zur Hütte und noch gemütlich in Richtung Innere Sommerwand. Die Abfahrt im Schatten der Vorderen Sommerwand bereitet Pulverschneegenuss.

Abfahrtstraum

Abfahrtstraum

Die Franz-Senn-Hütte ist nicht nur ein optimaler Stützpunkt, die Hüttenwirte mit ihrem Team geben einem auch das Gefühl herzlich willkommen zu sein!

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DSV Skitourenführer Sellrain

20.3.2011 Lampsenspitze (2.875 m / 1.200 Hm)
21.3.2011 Zischgeles (3.005 m / 1.300 Hm)
22.3.2011 Zwieslbacher Rosskogel (3.081 m / 1.452Hm)
23.3.2011 Winnebacher Weißkugel (3.185 m / 1.500 Hm)
24.3.2011 Finstertaler Scharte – Kraspesspitze – Wildes Kar – Haggen (2,952 m – 1.300 Hm)
25.3.2011 Gaißkogl (2.820 m / 1.200 Hm)

Gipfelrinne Gaißkogl

Gipfelrinne Gaißkogl


Chamanna Jenatsch

Susannes erster Versuch, wie es ist, sich einer DAV-Oberland-Gruppe anzuschließen. Fazit: Sehr viel gelernt, nur nicht Skifahren. Die Jenatsch wird definitiv nochmal besucht. Traumhafte Lage, ein Sternenhimmel zum Niederknien, Bergfinken, Lärchenschnaps, unbegrenzte Gipfelmöglichkeiten. Und natürlich Heini als Chef des gut gelaunten Hüttenteams. Aber jetzt wandern die Skier dann bald erst mal zum Übersommern ins Abstellkammerl – runter zu sind sie gelegentlich schon gewaltig im Weg…

Bergfink vor der Jenatsch

Bergfink vor der Jenatsch


Skihochtour Marmolada Pt. Rocca (3.265m)

Italien, 5. Juni, der erste Sommertag 2010 und Gelati. So schmeckt der Sommer.

Gelati

Gelati

Hä, aber das Gelati schaut heute morgen erst einmal ein wenig anders aus. Ewiges Gelati, das Eis der Marmolada. Die Königin der Dolomiten. Um halb sechs brechen wir auf, um auf leeren Straßen über den Passo Pordoi zum Passo Fedaia zu gelangen. (mehr …)


Skitour Wildspitze (3.774 m)

Nachdem vergangene Woche der Ausflug ins Prätigau und somit der Aufenthalt im Open-Air-Whirlpool im Sulzfluh dem Wetter zum Opfer gefallen ist, sieht es diese Woche deutlich besser aus. Ein bisserl frischer Schnee (wäre angesichts der eh exorbitanten Schneehöhen eigentlich nicht nötig gewesen), herrlicher Sonnenschein und etwas Glück beim Gipfelsturm, das sind die Zutaten für die erste Skihochtour in diesem Winter.

Anseilplatz

Anseilplatz

Der Tipp vom Vermieter, nicht die erste, sondern die zweite Bahn zu nehmen, erweist sich als  richtig. Kein Anstehen und schon sind wir auf 3.000 m Seehöhe angelangt. Nicht ganz alleine, aber das war klar. Nach einer kurzen Abfahrt vom Mittelbergjoch geht es mit gemütlichem Schritt Richtung Südwesten.

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