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Skitourenauftakt im Sellrain

„Naja, wenigstens einer hat´s gefallen“ könnte man als Fazit des Wochenendes ziehen. Ja, und der einen hat´s sogar sehr gut gefallen. Obwohl der Powder ständig woanders war als wir. Am Zwieselbacher Rosskogel war er nicht, und auch am Lisenser Fernerkogel haben wir ihn nicht gefunden. Dass das Vergnügen dennoch auf meiner Seite lag, liegt wohl daran, dass ich ohnehin noch selten in den Genuss schönen Pulverschnees gekommen bin und mir daher für die Abfahrt fast alles recht war, worauf man fahren kann, statt tragen zu müssen. Und soo schlecht war der Schnee gar nicht, das ist allerdings wohl meine recht isolierte Meinung.

Lisenser Ferner

Lisenser Ferner

Schön war´s jedenfalls: endlich mal wieder Bergluft (zugegeben ziemlich kalte), landschaftlich wirklich schöne und abwechslungsreiche Skitouren, wunderschöne Gipfelsichten, nette Begleiter, für Sellrainer Verhältnisse einsam unterwegs (das ist der Vorteil, wenn der Powder woanders ist)… So habe ich dann in meiner Freude auch eher unromantische Gipfelrufe wie „F***,  da drüben wär er gewesen [der Powder]“ geflissentlich überhört und meinen Spaß gehabt. Fazit: Einer hat´s gefallen, da mussten sie durch, die Jungs…

Skidepot

Skidepot

Arberreibn 2012

Das Drama hat seinen Beginn schon am zweiten Weihnachtsfeiertag genommen. Die Bindung der neuen Telemarkski hat sich von selbigen während der Fahrt verabschiedet.

Dann nimmt man sich extra frei zwischen Neujahr und Hl. Dreikönig und was ist? Nach wochenlanger Trockenheit und winteruntypischen Temperaturen fällt auf einmal in den Alpen soviel Schnee, dass wieder nichts geht. Vom Arlberg bis ins Salzburger Land herrscht Warnstufe 4. Das schränkt die Auswahl an vertretbaren Touren gewaltig ein, zumal auch noch orkanartige Windgeschwindigkeiten im Spiel sind. Also bleiben wir in heimischen Gefilden und unternehmen mal wieder unsere jährliche Arberrundreise. Wie schon im vergangenen Jahr geht es über die Mooshütte zum kleinen Arbersee, von dort über den Gipfel des Kleinen Arber zum Großen und wieder hinab ins Tal. Leider war der Akku der eilends eingepackten Kamera leer und so müssen wir auf Bilder verzichten. Allen sei aber versichert, dass es ausschaut wie immer, wenn wir diese Tour unternehmen. Wolkenverhangene Gipfel und tief verschneite Bäume.

Update:
Ein Foto hat sich dann doch noch gefunden:

Arberreibn

Arberreibn

Klettern in den Dolomiten

So eine Wettervorhersage gab’s schon lange nicht mehr. Zwei Wochen keine einzige Wolke über Mitteleuropa, fast sommerliche Temperaturen und das Anfang Oktober. Letztes Wochenende haben wir die ersten Tage des Hochdruckgebiets im Schüsselkar verbracht, dieses Mal geht es ein Stück weiter nach Süden. Das eh schon lange Wochenende wurde noch um einen zusätzlichen Tag verlängert, da lohnt sich die Fahrt in den Süden. Nachdem in München am Freitag noch ein paar lästige Dinge erledigt werden, geht es anschließend noch ins Basecamp um  Spielzeug zu kaufen: einen neuen Gaskocher!

Kaum auf der A8 Richtung Salzburg wird klar, wir sind heute nicht die Einzigen, die weg wollen. Also erstmal in Holzkirchen von der Autobahn wieder runter und ins Klosterstüberl nach Reutberg. Eine letzte Stärkung, wer weiß was es in den kommenden Tagen aus dem neuen Kocher Leckeres gibt. Die Autobahn ist nun auch gleich schon viel leerer, dennoch dauert die Fahrt, bis wir gegen Mitternacht den Falzaregopass erreichen. Husch husch, wir packen unsere Schalfsäcke und Isomatten und suchen uns ein geschützes Plätzchen zwischen den Felsen.

Dämmerung

Dämmerung

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Schüsselkar – Bayerischer Traum

Auf die Frage an Arne „ob er Lust auf was Südseitiges in den Nördlichen Kalkalpen“ habe, muss ich auf die Antwort nicht lange warten. Für das Schüsselkar bedarf es dann auch keinerlei Überredungskünste. Bei den lose aufgezählten, mir namentlich bekannten Routen, bleiben wir am Bayerischen Traum hängen. Die zweite Seilschaft bildet heute Susanne und Martin. Sie ziehen aber die genüsslichere Variante an der Schüsselkarspitze vor und machen die Siemens/Wolf. Also ein Mal Softrock und ein Mal Hardrock. Wobei ich das mit dem Hardrock noch unangenehm zu spüren bekommen werde…

Die traumreiche Nacht verbringen wir unter freiem Himmel auf einer Kiesbank hinter dem Parkplatz in Puitbach. Dank der bolivienerprobten Ausrüstung ist das wirklich ein Genuss. Der Zustieg durch das Puitbachtal bedarf eigentlich auch keiner weiteren Erklärung. Wenn man aus dem Wald ins Schüsselkar kommt, wird’s gleich noch schöner.

Schüsselkar

Schüsselkar

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Kraxeln und Klettern am Tegernsee

Nachdem der Sail & Climb-Törn in Kroatien nicht zustande kommt, geht es an Josefs Geburtstag leider nicht nach Split, dafür aber bei bestem Wetter an den Tegernsee. Keine alpinistischen Höchstleistungen stehen auf dem Programm, dafür ein paar Schmankerl in den heimischen Bergen, die man mal gemacht oder gesehen haben sollte. Über die Buchsteinhütte steigen wir auf zur Tegernseer Hütte. Allein die Hütte ist schon den Aufstieg wert. Eingezwängt zwischen Roß- und Buchstein liegend, hat man von der Terrasse aus einen wunderbaren Blick nach Süden bis zum Alpenhauptkamm.

Tegernseer Hütte

Tegernseer Hütte

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