Kroatien

Eine Nachricht an den Autoknacker: Dobar apetit! Ich hoffe es hat geschmeckt!
Das war’s dann aber schon mit den Unannehmlichkeiten in diesem Urlaub. Dass wir in diesem Jahr nach Kroatien reisen stand schon lange fest. Susanne hält im Frühjahr schon Ausschau nach geeigneten Ferienhäusern. Aber gebucht wird irgendwie nix. Zu unentschlossen bin ich wo es genau hin gehen soll. Der Kletterführer liegt wochenlang rum. Dann kommt die Idee auf, ob wir nicht doch lieber in den Nord wollen. Reiseführer für Südschweden werden bestellt und wieder zurück geschickt, Norwegen wird als neues Ziel auserkoren, mögliche Fährverbindungen gecheckt. Aber irgendwie dreht die Stimmung in der Woche vor Abfahrt wieder gen Süden.
Rocktrip Europe 2012

Nein! Nein! Nein! Das darf doch nicht wahr sein. Grade jetzt muss sich ein Genuatief breit machen. Quasi der Super-GAU für unsere Pläne: Klettern im Bergell, Hochtouren im Wallis und am Montblanc, wieder Klettern in Liguren. Da geht jetzt erstmal gar nix, außer vielleicht Wandern im Hartz. Steht aber nicht auf der Wunschliste. Mit immer schlechterer Laune werden hektisch Last-Minute-Angebote durchsucht, Wettervorhersagen verglichen, hin- und herüberlegt, aber so richtig passt uns das alles nicht. Kein vernünftiger Flug verfügbar, kein Klettergebiet in der Nähe, Mistral… Oh man! Zum Haare ausraufen.

Genuatief Christine
Klettern Prunn (Altmühltal)
Die Urväter unserer Sportkletterer-Generation wussten schon wie man klettert. Ein roter Punkt am Einstieg einer über 30 Jahre alten Tour muss nicht zwingend Gutes verheißen. Da kann ein 7er von Kurt Albert schon ganz schön knifflig werden, abgespeckt sowieso. Von den Güllich-Achtern ganz zu schweigen…
Prunner Wand - Westwand (7)
Arne kämpft gegen Parodontose (8)
Ein paar andere Sachen sind wird dann auch noch geklettert, bis der Regen kam.
Klettern Südlicher Frankenjura
Mal wieder Klettern mit Arne in heimischen Gefielden an der Eisenbahnerwand in Schönhofen!

Rudl-Sauerer-Ged. Weg 8-

Arne

Gesamtsituation 7+

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Bilder © M. Ortkras
Alpines rund ums Blaueis
Die Blaueishütte bildet einen idealen Ausgangspunkt für allerlei Alpines im Fels. Angefangen von bestens abgesicherten Plaisir-Klettereien über anspruchsvolle Bergsteigerei auf den Hochkalter bis hin zu langen ausgesetzten Klettereien, wie der Blauseisumrahmung. Uns bleiben drei Tage bis zur angekündigten Kaltfront. Das ging jetzt irgendwie recht schnell. Urlaub doch schon ab Mittwoch eingereicht, Dienstag Abend noch Mal Sportklettern. Der Rucksack ist recht leicht, dafür dass die Kletterausrüstung samt Seil drinnen ist. Naja, da hab ich doch an der Bekleidung sehr gespart. Außer meiner Zahnbürste und den Sachen die ich an habe ist nicht viel mehr dabei. Freu ich mich auf die Dusche am Freitag…

Blaueishütte
Rund um die Albignahütte
Oder: Vom Sommer in den Winter in 36 Stunden
Wir starten am Donnerstag um kurz nach fünf Uhr morgens, damit wir pünktlich zur letzten Vormittagsbahn in Pranzaira sind. Für heute ist Warmklettern im Granit angesagt. Die Entscheidung fällt auf die Spazzacaldeira, im besonderen will das Wahrzeichen des Bergell die Fiama bestiegen werden. Aber mit dem Granitklettern ist das so eine Sache. Wenn man nur im Kalk rumkraxelt, dann muss man sich wirklich umstellen. Die erste Seillänge ist eine zu früh und deutlich schwerer als die 4b aus dem Führer. Nachdem uns der Schweiß durch Gesicht läuft und die Getränke im Rucksackdepot liegen kehren wir wieder um.

Blick aus der Südostwand der Spazzacaldeira
Relaxen am Gardasee
Ja, das können wir auch. Nixtun! Fünf Tage lang auf den See blicken und den Surfern beim Halsen zuschauen. Ein bisserl was haben wir dann doch ab und an unternommen. Mal ein bisserl Klettersteig, bisserl Radeln und Abends noch in Nago vorbeischauen. Aber alles wirklich nur ein bisserl. Wer eine nette Ferienwohnung am Lago sucht sollte sich hier mal umschauen:
http://www.residence-excelsior.com
Direkt am See, 3 min in die Altstadt von Riva, Radeln auf der Via Ponale startet hinterm Haus.

Riva bei Sonnenaufgang

