Bolivien 2011 – Pantanal

Zurueck aus dem Dschungel – fuenf Tage Sonne, Hitze, „dicke“ Luft, traumhafte Natur und viele Tiere haben gut getan! Nach unserer Ankunft auf unserem schwimmenden Hotel, der „Reina de Enin“ haben wir erst mal drei Stunden in der Haengematte geschlafen, ehe wir es geschafft haben, unsere Augen fuer die Natur rundum offen zu halten. Dominik hat dann beim ersten Abendessen noch unter staunenden Augen bewiesen, was so ein duerrer Europaer alles essen kann, und dann waren wir gaenzlich wiederhergestellt.

Reina de Enin

Reina de Enin

Wir haben Kanutouren und Wanderungen durch traumhafte Landschaften gemacht, unser Boot wurde immer wieder begleitet von Flussdelfinen, wir haben faszinierende Voegel und jede Menge Affen gesehen – kurz, unsere Erwartungen wurden voll und ganz erfuellt. Am Boot wurden wir richtig gut bekocht, so dass ich nun echt froh bin, dass wir dem Tipp, uns vor dem Hoehenbergsteigen 2 bis 3 Extra-Kilo als Reserve zuzulegen, nicht gefolgt sind… Dominik hat seinen Beitrag zum Abendessen durch ein paar geangelte Piranhas geleistet, waehrend ich mich als ueberzeugter Vegetarier darauf beschraenkt habe, die Fischlein mit meiner Angel zu fuettern. Versehentlich hat dann mal einer nicht schnell genug losgelassen, den habe ich aber wohlbehalten wieder in seine Lagune zurueck befoerdert (zugegeben war das auch ein Baby-Piranha und damit ohnehin nichts fuer die Pfanne…).

Piranha

Aber am Schoensten, am Schoensten ist es im Pantanal nachts. Aufwachen und vom Schiff aus den vielen Stimmen aus dem Dschungel lauschen, den Affen, den Voegeln, den Fledermaeusen, dem Prusten der Delfine rund um das Schiff, und den vielen unbekannten Stimmen, bei denen man nur erahnen kann, zu welchem Bewohner die wohl gehoeren…

Jetzt sind wir wieder zurueck in La Paz, die Luft ist duenn und kalt wie zuvor, aber daran sind wir mittlerweile ja gewoehnt. Immerhin sind wir hier von Moskitos verschont, jedes Sonnenuntergangs-Foto, das wir aus dem Pantanal mitbringen, haben wir uns dort wirklich hart erkaempft. Obwohl, „wir“ ist uebertrieben, den Dominik haben sie interessanterweise verschmaeht, die Biester…

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

So, nun brechen sie wirklich an, die letzten Stunden in Bolivien. Heute Abend nochmal Essen gehen, morgen dann noch ein paar letzte Einkaeufe erledigen und dann wieder fuer viele Stunden in den Flieger. Schoen war es hier, koennen Bolivien jedem nur Waermstens ans Herz legen, tolles Land und tolle Menschen!

Hafen

Freuen uns nun aber trotzdem auch schon wieder auf euch und auf zu Hause! Bis bald!

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