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SWC Skitourentage am Lucknerhaus / Kals

Wie nennt man einen, der schon im Herbst des Vorjahres weiß, wo im schneearmen Februar die besten Skitourenbedingungen herrschen? Hellseher? Könner? Na ja, wohl eher Glückspilz. Als solche fühlen wir uns, als wir uns mit insgesamt 16 SWC-Skitourengehern in Richtung Großglockner aufmachen. Die Vorhersagen sind noch nicht so vielversprechend. Die Piktogramme zeigen Wolken mit leichtem Schneefall, dahinter lugt eine Sonne raus. Angekommen am Lucknerhaus ist noch nicht viel von der Sonne zu sehen, allerdings ist alles frisch verschneit, was uns auch nicht stört. Es steht auch nur eine Aufwärmtour mit LVS-Training auf dem Programm. Auf zum Berger Törl und der Glorerhütte! Im Nebel vertraue ich auf meine Nase und siehe da, plötzlich stehen wir vor der Hütte. Wie sich in den kommenden Tagen zeigen sollte, funktioniert das mit der Nase nicht immer so gut.

Wolken an der Glorer Hütte

Wolken auf dem Weg zur Glorerhütte

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Dürrkar – Leoganger Steinberge

Östlich der Linie Garmisch – Innsbruck zunehmend mehr Schnee. Sonnenschein. Wind, am Sonntag abnehmend. Lawinenwarnstufe 2. Klingt doch nicht schlecht.

Dann such ich mir mal was aus. Wie wär’s mal wieder mit einer Tour im Saalachtal. Da wird doch Schnee liegen, und meistens ist man da auch eher alleine unterwegs. Damit es aber nicht ganz einsam wir kommt Paddo, Moritz und Lenia. Die packen erstmal ihre dicken Powderlatten aus. So was kriegt man hier hinten im Revier der Berchtesgadener Rennläufer selten zu sehen. Kurz nach dem Startpunkt geht es richtig steil durch den Wald nach oben. Von unten ist keine Linie zu erkennen. Ist ja auch der Sommerweg zur Passauer Hütte. Wirklich runterfahren will da keiner.

Sommerweg

Sommerweg

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SWC LawinenCamp 2011

Auch in diesem Jahr gibt es für alle SWC Freerider und Tourengeher ein LawinenCamp. Acht Teilnehmer haben sich aus ihren zum Teil nicht so warmen Betten aufgemacht zum Pröller. Der Vormittag ist gefüllt mit Theorie. Da rauchen die Köpfe bei Themen wie Risikomanagement, Schneebrett, Anriss, Hangneigung und und und. Nach dem Mittagsessen geht es raus an die frische Luft zum praktischen Teil.

Sondieren

Sondieren

Nachmittags geht es dann raus  an die frische Luft. Die richtige Suchstrategie ist immer noch die komplexeste Aufgaben im Ernstfall. Also ran an die Geräte und schön vergraben. Leider lässt die geringe Schneeauflage nicht viel Spielraum für gemeine Verstecke. Immerhin schaffen es Maxl und Josef eines der wertvollen LVS-Geräte im Sumpf zu versenken und dabei nicht einmal einzuschalten. Na sauber. Da können die Herren Ausbilder aber lange suchen. Immerhin haben sich die Beiden ihr Versteck gemerkt, sonst wäre es teuer geworden. Trotz der angesprochenen geringen Schneemächtigkeit, schaffen wir es ein Profil und einen Rutschblock zu graben.  Und siehe da, sowohl der Schneedecke zeigt in den 50 cm verschiedene Schneekristalle, als auch der Rutschblock gleitet sauber auf der zuvor schon entdeckten Eislamelle ab. Bei einer Hangneigung von geschätzten 5 Grad müssen wir uns aber nicht fürchten.

Das war das SWC-LawinenCamp 2011. Auf ein Neues im kommenden Winter!

Skitour Lempersberg (1789m)

Der Start in die SWC-Skitourensaison gelingt auch in diesem Jahr wieder. Nachdem in den vergangenen Wochen die warmen, fast schon frühlingshaften Temperaturen und der Regen die ganze weiße Pracht verschwinden ließen, kommt rechtzeitig am Mittwoch der Winter zurück. Doch auch die damit verbundenen Schneefälle stellen pünktlich zum Sonntag ihre Tätigkeit ein, um uns einen wundervollen Start zu bereiten. Allerdings einen kalten. Das Thermometer behauptet am Parkplatz, dass es unter -15°C hat. Brrrr! Doch kaum machen wir uns auf den Weg, kommen wir schon in den Genuss der ersten Sonnenstrahlen und der kalte Beginn ist vergessen.

Kurze Pause

Kurze Pause

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Skitourenführer Teil 1

Grippegeschwächt geht es in Zillertal. Im Gepäck die Topskier von Völkl: Racetiger SL Powerswitch!  Da sollte das doch alles kein Problem sein. Im Internet hab ich gelesen, dass von den drei Härteeinstellungen eigentlich nur eine sinnvoll ist, nämlich Speed! Gesagt getan, aber die dünnen müden Beinchen werden den Dingern mit diesem Setup nur schwer Herr.

Volle Konzentration

Volle Konzentration

So kämpfen wir uns alle durch drei anstrengende, aber am Ende doch erfolgreiche Tage. Als Resümee bleibt die Erkenntnis, dass man krank besser im Bett bleibt, dass der Racetiger auch mit der Einstellung Cruise gut zu fahren ist und dass wir alle ned so schlecht am Ski stehen.

Mehr Bilder aus Marcus Iphone gibt es hier