Skitourenführer Teil 1
Grippegeschwächt geht es in Zillertal. Im Gepäck die Topskier von Völkl: Racetiger SL Powerswitch! Da sollte das doch alles kein Problem sein. Im Internet hab ich gelesen, dass von den drei Härteeinstellungen eigentlich nur eine sinnvoll ist, nämlich Speed! Gesagt getan, aber die dünnen müden Beinchen werden den Dingern mit diesem Setup nur schwer Herr.

Volle Konzentration
So kämpfen wir uns alle durch drei anstrengende, aber am Ende doch erfolgreiche Tage. Als Resümee bleibt die Erkenntnis, dass man krank besser im Bett bleibt, dass der Racetiger auch mit der Einstellung Cruise gut zu fahren ist und dass wir alle ned so schlecht am Ski stehen.
Mehr Bilder aus Marcus Iphone gibt es hier
DSV Zusatzausbildung Gletscher
Jetzt wird es aber echt Zeit, dass der Winter, respektive der Wintersport eine Pause einlegt. Es ist doch schon mitte Mai, da kann man wirklich keinen Schnee mehr sehen. Trotzdem ist dieser Lehrgang doch noch ein Highlight in diesem Winter. Der Erste unter Leitung des Bundeslehrteams Skitour und ich muss gestehen, dass hier doch noch ein ordentlicher Qualitätssprung zum unserem BSV Lehrteam besteht.

Weißseespitze
DSV Skitouren Instructor 14.3.-20.3.2010
Geschafft! Die nächste Stufe auf dem Weg zum Hochtourenführer ist erklommen. Gespannt auf die Dinge, die uns erwarten geht es über den Brenner ins Pflerschtal. Ein kleines Seitental vom Brenner, touristisch wenig erschlossen, dafür ein wunderbares Tourengebiet. Die Unterkunft für die kommenden sieben Tage ist der Pfarrgasthof in St. Anton. Keine Luxusherberge, aber nett geführt mit guter Küche. Mit an Bord sind lauter bekannte Gesichter aus dem letzten Jahr, ergänzt um einen Quoten-Preiss aus Hessen und einen Franken. Die Ausbilder fallen im ersten Augenblick durch lustiges Schuhwerk zum einen und Schweigsamkeit zum anderen auf.

Pflerscher Tribulaun
Übungsleiter Skitour
Als ich mich für die Ausbildung zur Grundstufe Skitour angemeldet hatte, war meine Motivation, zehn Skitourentage mit netten Leuten zu verbringen. Aber die Realität sieht dann doch meistens ganz anders aus. Alles nette Leute, aber das Programm weicht doch ein bisschen von meinen Vorstellungen ab. Los geht es am 6.2. – 8.2.2009 mit dem Alpinteil. Was wird hier gefordert? Richtig Schule fahren, also zwei Tage am Sudelfeld Pflugbögen schwingend beenden, Berge stemmen und so weiter; was der Lehrplan so hergibt.

Schule fahren
Überraschend setzt Samstagnacht der Schneefall ein. Am Sonntag liegen dann auf einmal 30 cm Neuschnee auf der Piste. Die Sicht ist mäßig, zum Benoten reicht es. Damit ist der Sonntag dann auch gleich rum. Der abschließende Satz unseres Ausbilder lautet: „Der Schnee ist so schnell weg, wie er da ist.“ Da hat er sich aber getäuscht.
Zweites Wochenende (13.2. -15.2.2009) (mehr …)
Telemarken im Allgäu
Wie bereits an Weihnachten verabredet, klappt es mit dem Skiwochen mit Klaus. Nach den Schneefällen und dem Orkan sind die Tourenmöglichkeiten gerade im Allgäu doch sehr eingeschränkt. Macht nix! Endlich können wir ein Projekt in Angriff nehmen, das schon viel zu lange warten musste: Telemarken. Im November hat mich Georg schon von den Vorzügen überzeugt. Vor allem die Neuerungen im Bereich Hardware.

Blick vom Walmendinger Horn (1.996 m)