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Piz Roseg – Val di Mello

„Ah, in die Berge fahren Sie. Zum Wandern?“
“ So ungefähr.“
“ So von Hütte zu Hütte?“
„Ja, genau“.

Der Plan sieht vor, von Pontresina zur Tschiervahütte, von dort über den Biancograt zum Refugio Marco e Rosa zu wandern. Anschließend weiter über die Bellavista und den Piz Palü zur Diavolezza. Dann noch eine kurze Bimlbahnfahrt zurück nach Pontresina. Kein schlechter Plan für einen Wanderausflug.

Roseg Tal

Roseg

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Klettern Prunn (Altmühltal)

Die Urväter unserer Sportkletterer-Generation wussten schon wie man klettert. Ein roter Punkt am Einstieg einer über 30 Jahre alten Tour muss nicht zwingend Gutes verheißen. Da kann ein 7er von Kurt Albert schon ganz schön knifflig werden, abgespeckt sowieso. Von den Güllich-Achtern ganz zu schweigen…

Prunner Wand - Westwand 7

Prunner Wand - Westwand (7)

Arne kämpft gegen Parodontose

Arne kämpft gegen Parodontose (8)

Ein paar andere Sachen sind wird dann auch noch geklettert, bis der Regen kam.

Bernina

Das kann ja heiter werden, wenn wir im August in der Bernina sind…



Oberreintal – Fahrradlkante (V-)

Aha, so ist das also wenn man nicht 250 Tage im Jahr zum Klettern oder Bergsteigen kommt. Dann macht man also diese Klassiker. Damit man daheim was erzählen kann und der geneigte und möglichst auch beeindruckte Zuhörer sich auch was vorstellen kann, von den wilden Abenteuern die man gemacht hat oder von denen man geträumt hat. Nun ist das ganze Oberreintal ein einziger Klassiker, inklusive der örtlichen Hütte. Zu jener berühmten Hütte muss man erst Mal kommen, vor allem wenn der Stau kurz hinter Holledau beginnt und erst nach der Partnach-Klamm endet. Ähnlich wie auf der B2 vor Oberau drängen hier die einen, die auf die Hütte (wir!) und die anderen, die die tosende Partnach in der engen Klamm alle 5 m in der Digitalkamera festhalten wollen. Kein Chance zum Überholen… Aber halt! Man darf  sich nicht dazu verleiten lassen, den Zustieg zu einer unbeliebten Pflichtveranstaltung zu degradieren, dafür ist es hier einfach zu schön. Sobald wir die Klamm hinter uns gelassen haben, endet auch der Touristenansturm. So gehen wir mit flottem Schritt zur Oberreintalhütte. Mittlerweile fast ein Unikum unter den Alpenvereinshütten. Ein bewartete Selbstversorgerhütte, das heißt man schleppt sein Essen selbst mit hoch, am besten Nudeln mit Soße, und der Hüttenwart respektive seine Vertretung kocht dir dann dein Essen.  In der 90-jährigen Geschichte hat die Hütte wohl schon so allerlei erlebt, jedenfalls deutlich mehr als hier Platz ist. Wer mehr erfahren will, dem lege ich die Bücher von Charly Wehrle über den Fischer Franze und das Oberreintal ans Herz.

Oberreintalhütte

Oberreintalhütte

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Bolivien 2011 – Pantanal

Zurueck aus dem Dschungel – fuenf Tage Sonne, Hitze, „dicke“ Luft, traumhafte Natur und viele Tiere haben gut getan! Nach unserer Ankunft auf unserem schwimmenden Hotel, der „Reina de Enin“ haben wir erst mal drei Stunden in der Haengematte geschlafen, ehe wir es geschafft haben, unsere Augen fuer die Natur rundum offen zu halten. Dominik hat dann beim ersten Abendessen noch unter staunenden Augen bewiesen, was so ein duerrer Europaer alles essen kann, und dann waren wir gaenzlich wiederhergestellt.

Reina de Enin

Reina de Enin

Wir haben Kanutouren und Wanderungen durch traumhafte Landschaften gemacht, unser Boot wurde immer wieder begleitet von Flussdelfinen, wir haben faszinierende Voegel und jede Menge Affen gesehen – kurz, unsere Erwartungen wurden voll und ganz erfuellt. Am Boot wurden wir richtig gut bekocht, so dass ich nun echt froh bin, dass wir dem Tipp, uns vor dem Hoehenbergsteigen 2 bis 3 Extra-Kilo als Reserve zuzulegen, nicht gefolgt sind… Dominik hat seinen Beitrag zum Abendessen durch ein paar geangelte Piranhas geleistet, waehrend ich mich als ueberzeugter Vegetarier darauf beschraenkt habe, die Fischlein mit meiner Angel zu fuettern. Versehentlich hat dann mal einer nicht schnell genug losgelassen, den habe ich aber wohlbehalten wieder in seine Lagune zurueck befoerdert (zugegeben war das auch ein Baby-Piranha und damit ohnehin nichts fuer die Pfanne…).

Piranha

Aber am Schoensten, am Schoensten ist es im Pantanal nachts. Aufwachen und vom Schiff aus den vielen Stimmen aus dem Dschungel lauschen, den Affen, den Voegeln, den Fledermaeusen, dem Prusten der Delfine rund um das Schiff, und den vielen unbekannten Stimmen, bei denen man nur erahnen kann, zu welchem Bewohner die wohl gehoeren…

Jetzt sind wir wieder zurueck in La Paz, die Luft ist duenn und kalt wie zuvor, aber daran sind wir mittlerweile ja gewoehnt. Immerhin sind wir hier von Moskitos verschont, jedes Sonnenuntergangs-Foto, das wir aus dem Pantanal mitbringen, haben wir uns dort wirklich hart erkaempft. Obwohl, „wir“ ist uebertrieben, den Dominik haben sie interessanterweise verschmaeht, die Biester…

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

So, nun brechen sie wirklich an, die letzten Stunden in Bolivien. Heute Abend nochmal Essen gehen, morgen dann noch ein paar letzte Einkaeufe erledigen und dann wieder fuer viele Stunden in den Flieger. Schoen war es hier, koennen Bolivien jedem nur Waermstens ans Herz legen, tolles Land und tolle Menschen!

Hafen

Freuen uns nun aber trotzdem auch schon wieder auf euch und auf zu Hause! Bis bald!